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Studie: Warum Web 2.0 für die Reisebranche immer wichtiger wird
03.03.2008 Immer mehr Menschen nutzen das Internet, um sich über ein Land zu informieren und anschließend eine Reise zu buchen. Dabei verlassen sich viele Nutzer oftmals auf das Urteil anderer Reisender.
Kaum jemand bucht eine Reise, ohne sich vorab ausführlich informiert zu haben. So geben insgesamt über 90 Prozent der befragten deutschsprachigen Internet-Nutzer an, vor der Buchung einer Reise zumindest eine Informationsquelle heranzuziehen. Sowohl Online- als auch Offline-Quellen werden gleichermaßen berücksichtigt. Das Ranking der beliebtesten Informationsquellen wird angeführt von privaten Empfehlungen durch Freunde, Bekannte oder Verwandte. An zweiter Stelle folgen Internet-Artikel und -Berichte. Ungefähr gleichauf liegen auf Platz drei die (Offline-)Beratung im Reisebüro sowie Websites von Reiseveranstaltern und -büros.
Auch für Touristik-Portale werden Web2.0-Features immer wichtiger: Über ein Drittel der Internet-Nutzer gibt bereits heute an, sich vor der Buchung einer Reise auch auf Hotelbewertungs- beziehungsweise Meinungsportalen zu informieren. Besonders gefragt sind Nutzermeinungen von Personen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Hier liegt der Anteil der Nutzer bei fast 40 Prozent. Unter denjenigen, die das Internet aktiv zum Buchen von Reisen nutzen, besucht sogar mehr als jeder Zweite Hotelbewertungs-/Meinungsportale, um sich vor seinen Reisebuchungen zu informieren.
Bei der Reisebuchung allerdings nutzt jeder zweite Online-Nutzer weiter Offline-Kanäle. Unter den beliebtesten Online-Buchungsmöglichkeiten stehen die Websites großer Reiseanbieter mit 41 Prozent ganz oben auf der Liste, gefolgt von bekannten Reisebüros, die es auch außerhalb des Internet gibt (31 Prozent). Immerhin jeder vierte Nutzer bucht gern auf den Websites von kleinen, spezialisierten Reiseveranstaltern.
