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Breitbandumsätze sinken ab 2009
10.07.2007 Obwohl die Zahl der Privathaushalte mit Breitbandanschluss steigt, gehen die Umsätze künftig zurück. Neue Angebote wie Triple Play oder Video-on-Demand werden die Entwicklung nicht aufhalten können.
Die Breitbandanbieter müssen sich laut Studie auf den 'Mobile-Effekt' einstellen. Neue Angebote wie IPTV, Triple Play oder Video-on-Demand könnten die Entwicklung nicht aufhalten.
Ab 2009 soll der Umsatz der Breitbandbetreiber pro Nutzer sinken, weil viele Breitbandeinsteiger weniger leistungsfähige und damit billigere Zugänge bevorzugen. Die Betreiber von Breitbanddiensten müssen ihre Geschäftsmodelle auf diesen Effekt ausrichten.
Auch Triple Play werde laut Studie nur geringe Impulse für die Entwicklung des Breitbandmarktes auslösen. Nachteile bei der Nutzungsflexibilität und Kostenargumente beeinflussen die Kundenakzeptanz negativ. Bisher dominieren die Kabelnetzbetreiber das Triple-Play-Geschäft. Bis 2011 sollen der Studie zufolge die DSL-Anbieter nachziehen. IPTV, das seine Markttests erfolgreich bestanden hat, eröffnet den DSL-Anbietern neue Chancen im Triple Play. Insgesamt aber öffnet sich trotz Triple Play zwischen Umsatz und Breitbandverbreitung eine Schere. Die Nutzer profitieren von dieser Entwicklung, die Anbieter müssen verstärkt auf ihre Kosten schauen, so das Studienfazit.
