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Studie: Deutsche investieren 1,77 Milliarden Euro in PC- und Videospiele

von sr

29.01.2007 Gut zugelegt hat der Markt für PC-, Video- und Konsolenspiele in Deutschland im vergangenen Jahr. Allerdings hat sich die Nachfrage in den einzelnen Segmenten stark unterschiedlich entwickelt.

Der deutsche Markt für PC-, Video- und Konsolenspiele hat im Jahr 2006 ein neues Rekordhoch erreicht. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Marktstudie 'Digitale Spiele in Deutschland' der BITKOM  . Demnach sind die Umsätze in Deutschland im vergangenen Jahr auf 1,77 Milliarden Euro gestiegen: ein Plus von 13 Prozent im Vergleich zum Jahr 2005. Damals lag der Umsatz bei 1,57 Milliarden Euro.

Getrieben wurde der Markt im vergangenen Jahr vor allem von der Nachfrage nach Konsolen und Konsolen-Spielen. Der Studie nach haben die Deutschen 2006 rund 2,9 Millionen stationäre und mobile Spielekonsolen gekauft. Im Vorjahr waren es erst 2,5 Millionen. Der Umsatz kletterte in diesem Bereich von 372 Millionen Euro (2005) auf 487 Millionen Euro (2006). Die Umsätze bei Konsolenspielen legten von 702 Millionen Euro (2005) auf 780 Millionen Euro (2006) zu. Kaum Wachstum gab es hingegen bei PC-Spielen. In diesem Segment wurden 2006 etwa 503 Millionen Euro umgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Plus von gerade einmal drei Millionen Euro.

An Bedeutung gewinnen in Zukunft werden der Studie nach Handy-Spiele tragbare Konsolen. Dazu werden Spiele-Publisher vermehrt Frauen und Ältere als Zielgruppe angehen.

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