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Community-Studie: Wo sich Mitglieder besonders gerne engagieren
28.03.2007 Für Marketing und Markenführung im Web-2.0-Umfeld brauchen Werbetreibende in erster Linie Communities und Foren, deren Nutzer eine hohe Awareness mit sich bringen. Sonst kommt der angestrebte Dialog mit der Zielgruppe nur schwer in Gang. Eine aktuelle Untersuchung zeigt auf, bei welchen Arten von Communities Werbetreibende auf eine hohe Nutzerbeteiligung bauen können.
Auf öffentlich zugänglichen Social-Networking-Sites fällt das Verhältnis von aktiven zu passiven Nutzern genau umgekehrt aus. Auf Web-2.0-Communities wie Wikipedia ist laut der Analyse gerade einmal ein Prozent der Besucher aktiv. Die restlichen 99 Prozent dagegen fallen unter die Sparte 'Lurker'.
"Große öffentliche Communities erzielen zwar höhere Zugriffszahlen", erklärt Julie Wittes-Schlack , Vizepräsidentin 'Innovation and Research' bei Communicode. "Wer als Werbetreibender aber gute Kontakte zu seiner Zielgruppe sucht, ist hier fehl am Platz."
Die Studie hat auch die Nutzeraktivitäten bei so genannten 'Branded Communities' und 'Unbranded Communities' untersucht. Das Ergebnis: Potenzielle Nutzer melden sich eher bei Communities an, die mit einem Markenlogo aufwarten. Bei der Studie haben sich 71 Prozent der Testpersonen bei einer Community mit Marken-Brand angemeldet. Bei Communities ohne bekannten Markenname lag dieser Wert bei nur 55 Prozent.
Für die Studie hat Communispace das Verhalten von 26.539 Mitgliedern in 66 verschiedenen US-amerikanischen Communities untersucht.
