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Vodafone verbindet reale und virtuelle Welt per Handy

26.11.2007 Vodafone testet einen neuen Service: Mit 'Vodafone InsideOut' können Anrufe und SMS zwischen der realen und der virtuellen Lebenswelt Second Life ausgetauscht werden. Ein interessantes Experiment, wie Mobilfunkexperten meinen.

 (Bild: www.vodafone.de)
Bild: www.vodafone.de
Mit dem neuen Dienst InsideOut   sollen SMS und Anrufe zwischen beiden Welten ausgetauscht werden können.
Nutzer erhalten ein kostenloses virtuelles Telefon-Set, das aus einem Handy und einem Heads up Display (HUD) besteht. Über das HUD kann der Nutzer andere Second-Life-Avatare anrufen. Vodafone leitet die Verbindung dann auf das reale Handy des Nutzers weiter, wobei die virtuelle Identität angezeigt wird. Über Second Life   können Freunde sogar dann aus der virtuellen Welt angerufen werden, wenn sie gerade offline sind. Das funktioniert auch andersherum. So kann der Nutzer in der Rolle seines Avatars über sein reales Handy Gespräche führen und empfangen, auch wenn er nicht online ist. Das Prinzip funktioniert entsprechend auch mit SMS.

Um andere SL-Nutzer anzurufen, braucht der Nutzer seine reale Telefonnummer nicht preiszugeben. Es genüge, einfach den Namen des jeweiligen Avatars zu seinen Kontakten hinzufügen. Der Nutzer erhält dann von Vodafone   eine spezielle Rufnummer, die nur für die Verbindungen zwischen diesem Avatar und dem Nutzer gilt. Die Beta-Phase läuft noch bis zum 30. November.

Markus Breuer , Online- und Mobilfunkexperte   und Berater bei der Elephant Seven AG   , beispielsweise hält dieses Versuchsprojekt von Vodafone für "sehr interessant". Zwar habe es keine Auswirkungen auf den deutschen Mobilfunkmarkt - dafür sei die Zielgruppe der deutschen SL-Nutzer zu klein. "Verschiedene Arten des Networking miteinander zu verbinden, ist aber hochspannend", lobt er. Darüber hinaus begrüßt er jeden Versuch der Mobilfunkbetreiber, sich über die Preisschlacht hinaus mit inhaltlichen Features von der Konkurrenz abzuheben. Vodafone InsideOut wird bereits auch schon in anderen europäischen Ländern getestet.
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