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Fashion Mobile Commerce: Warenkorb ist im Schnitt 85 Euro Wert

25.09.2015 Die Modebranche ist eine der am schnellsten wachsenden Branchen im Bereich Mobile Commerce - das zeigt der aktuelle "Criteo Fashion Flash Report". Ein Drittel der Onlinekäufe in dem Segment wird bereits über mobile Endgeräte getätigt.

 (Bild:  Bert Kaufmann/Flickr)
Bild: Bert Kaufmann/Flickr
Bild:  Bert Kaufmann/Flickr unter Creative Commons Lizenz by
Die Möglichkeit über Desktop, Tablet, Smartphone sowie über die App oder Webseite einzukaufen, spielt in der Modebranche eine immer wichtigere Rolle. Weltweit werden 33 Prozent der Online-Verkäufe im Fashion-Bereich über mobile Endgeräte generiert. Der mobile Warenkorb ist im Durchschnitt 93 Dollar wert. Fast die Hälfte, also 43 Prozent der Nutzer, verwenden mehrere Endgeräte für ihre Bestellung.

Fashion: Wachstum des Mobile Shopping-Anteil nach Ländern Q3 2014 - Q2 2015
Fashion: Wachstum des Mobile Shopping-Anteil nach Ländern Q3 2014 - Q2 2015 (Grafik: Criteo) Quelle: http://www.criteo.com/media/2861/criteo-fashion-flash-report-2015.pdf
Deutschland gehört zu den am schnellsten wachsenden Märkten beim M-Commerce. Wir belegen dabei nach Brasilien und den USA den dritten Platz: Die Online-Verkäufe von Modeartikeln über mobile Endgeräte sind hierzulande zwischen dem dritten Quartal 2014 und dem zweiten Quartal 2015 um 28 Prozent gestiegen. 36 Prozent der Fashion-Online-Käufe hierzulande geschehen am Smartphone oder Tablet - im durchschnittlichen Warenkorb liegen Produkte für 95 Dollar (knapp 85 Euro). Grundsätzlich haben die Studienautoren festgestellt, dass der durchschnittliche Warenkorbwert am Desktop und Mobilgerät ähnlich groß ist. Für je 100 Dollar, die Konsumenten am Desktop ausgeben, investieren sie 94 Dollar am Mobile Device.

Für Werbetreibende bedeutet diese Entwicklung, dass sie einerseits für eine zufriedenstellende mobile Customer Experience sorgen und andererseits mehr denn je alle Endgeräte in ihr Cross-Device-Tracking aufnehmen müssen.

Weitere wichtige Erkenntnisse aus der Studie für Deutschland sind:
 	Fashion: Mobile Shopping-Anteil und Warenkorbgröße nach Ländern 2015
Fashion: Mobile Shopping-Anteil und Warenkorbgröße nach Ländern 2015 (Grafik: Criteo) Quelle: http://www.criteo.com/media/2861/criteo-fashion-flash-report-2015.pdf
  • Deutsche tätigen die meisten ihrer Online-Modeeinkäufe am Wochenende: Dabei sind Samstage konsumstärker als Sonntage. Unter der Woche werden am Montag am wenigsten Online-Käufe getätigt, doch bis zum Ende der Woche steigen diese an.
  • Bestandskunden sorgen für den größten Umsatz: Die größte Gruppe der Käufer besteht aus Nutzern, die sich bereits vorher auf der Webseite Produkte angeschaut haben (58,9 Prozent). Weitere 23,1 Prozent haben sich auf der Webseite maximal eine Produktauflistung angesehen. Grundsätzlich werden aber die meisten Umsätze durch Bestandskunden generiert (64,1 Prozent).
  • Was in Deutschland nach dem Klick auf eine Werbeanzeige passiert: 63 Prozent der Einkäufe via Desktop, die einem Klick auf eine Werbeanzeige folgen, passieren noch am gleichen Tag, weitere 7 Prozent am Folgetag. Wesentliche 13 Prozent der Einkäufe werden aber nicht früher als zehn Tage nach dem Klick getätigt.
  • Die deutschen Fashion-Shopper sind vor allem in der Mittagspause oder am Abend aktiv: Dabei verwenden sie tagsüber vor allem ihren Desktop und ab sieben Uhr abends ihre mobilen Endgeräte.
Criteo hat für den Fashion Flash Report    weltweit 278 Millionen Transaktionen bei 832 Händlern der Mode- und Luxusbranche in zwölf Ländern ausgewertet.
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