Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Abruf exklusiv für Premium-Mitglieder

Gericht erlaubt Bietagenten: Ebays AGBs obsolet

14.02.2003 (iBusiness) Das Landgericht Berlin hat eine am 19.11.2002 erlassene einstweilige Verfügung gegen den EBay-Bietagenten von Paragon aufgehoben. Distributor Pearl jubelt, denn damit ist das Sniper-Verbot hinfällig, das Ebay in seine AGBs geschrieben hat.

Das Gericht folgte der Argumentation von Ebay nicht, dass das Programm ein "wettbewerblich unlauteren Verleitung zum Vertragsbruch (Paragraph1 UWG)" sei und dass EbBay durch seine allgemeinen Geschäftsbedingungen die Abgabe von Geboten mittels automatisierter Datenverarbeitungsprozesse rechtsgültig untersagen dürfe.

'LastMinute Gebot' (Vertrieb: Pearl   handelt es sich um einen Internet-Auktionsassistenten, der vordefinierte Ebay- Gebote erst in der letzten Minute einer Auktion abgibt.

Das Landgericht lehnte Ebays Einwänden ab, wonach das Programm manuelle Gebote verhindere und die Auktionsplattform damit längerfristig zu einer "toten Plattform" mutiere. Es erklärte, daß der Vertrieb der Software keine konkreten Gefahren für eine Absatzbehinderung seitens eBay begründe. Auch manuell ließe sich erst kurz vor Auktionsende ein Gebot abgeben.

Dieses Risiko berge jede Auktion bei Ebay immanent in sich: Es gewinnt immer derjenige, der das höchste Gebot abgibt, egal welche Mittel er hierzu nutzt. Die Einwände Ebays, daß durch den vermehrten Einsatz sogenannter. Sniper-Programme die Provisionen des Online-Auktionshauses und damit letztlich der Umsatz des Unternehmens sänken, betrachtete die Kammer als unbeachtlich und bemerkte in der mündlichen Verhandlung, daß es nicht Aufgabe des Wettbewerbs sein könne, die Provisionen von Ebay zu garantieren.

Das Landgericht Hamburg hatte im Fall eines ähnlichen Snipers, den Biet-o-Matic   Anfang Dezember 2002 ebenfalls eine einstweilige Verfügung erlassen. Das Urteil steht hier Ende Februar an.

Die Aktion von Ebay wundert in jedem Fall. Niemand würde Ebay daran hindern, den Algorithmus seiner Versteigerungen so zu ändern, dass sie beispielsweise zum festgelegten Termin, aber fünf Minuten nach dem letzten Gebot auslaufen. Aber das will das Online-Auktionshaus wohl seiner Freakgemeinde nicht zumuten.

Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: