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Online-Reiseportale brauchen Newsletter-Nachhilfe

von sr

13.10.2005 (iBusiness) Veraltete Preisangaben und fehlende Datenschutzangaben: Die meisten Newsletter-Angebote von deutschen Internet-Reiseportalen schaden mehr als das sie nützen.

Die Newsletter-Angebote von deutschen Reiseportalen sind alles andere als ausgereift. Zu diesem Ergebnis kommt das Branchenmagazin Clever reisen  , das in seiner aktuellen Heftausgabe 4/2005 die Newsletter von zwölf Online-Reiseportalen getestet hat. Laut dem Test konnten die Clever-Redakteure zwar jeden der zwölf Newsletter problemlos bestellen. Dann allerdings offenbarte jedes Online-Reiseportale Schwächen in seiner Newsletter-Kommunikation.

Bei neun von zwölf Portalen beispielsweise müssen die Surfer die Katze im Sack bestellen. Lediglich Opodo  , Expedia   und Weg.de   zeigen in einer Preview der aktuellen Newsletter-Ausgabe, was den Internetnutzer zukünftig erwartet. Diesen Trend zu Informationsverweigerung zeigen viele Online-Reiseportale auch beim Thema Datenschutz: Travel   etwa klärt erst im Newsletter selbst über die Datenschutzbedingungen auf. Zu diesem Zeitpunkt haben aber die Internetutzer ihre persönlichen Daten längst übergeben. Probleme bei der Abmeldung gibt es zudem bei Opodo und Willst-du-weg.de  . Hier bieten die Website-Betreiber schlichtweg keine Funktion an, über die Internetnutzer den Newsletter wieder abbestellen können.

'Clever reisen' hat zudem bei jedem Newsletter am Erscheinungstag vier Stichproben gemacht und die im Newsletter beworbenen Angebote untersucht. Die Redakteure haben dabei nach eigenen Angaben "nicht selten eine Überraschung erlebt": In 75 Prozent der überprüften Fälle hat das Reisemagazin festgestellt, dass auf der entsprechenden Website ein viel höherer Preis als im Newsletter angegeben war.

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