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Studie: Versandhändler benötigen ECommerce-Lösungen

von UKL

13.02.2006 (iBusiness) Im Gegensatz zur traditionellen Katalogbestellung verzeichnet E-Commerce in Deutschland Rekordumsätze. Neue Absatzkanäle gewinnen für im Versandhandel zunehmend an Bedeutung, so das Ergebnis einer aktuellen Studie.

Laut der Studie 'Trends im Handel 2010' von 'KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft   haben Konsumenten in 2005 im elektronischen Handel in Deutschland Waren im Wert von 6,1 Milliarden Euro umgesetzt. Ein Plus von gut 24 Prozent als noch im Jahr zuvor. Hinzu kommen laut den Analysten geschätzte 2,5 Milliarden Euro Umsatz von Händlern auf der Auktionsplattform Ebay  . Bis zum Jahr 2010 rechnet der Branchenverband des deutschen Versandhandels   damit, dass rund 50 Prozent des gesamten Versandhandelsvolumens online erzielt werden.

Ein weiterer Absatzkanal, der zunehmend an Popularität gewinnt, ist laut KPMG der Verkauf über das Fernsehen. Mittlerweile haben bereits zehn Millionen Menschen bei QVC  , HSE  , RTL Shop   und weiteren Anbietern verschiedenste Waren erworben - mit steigender Tendenz. Die Verkaufssender haben zweistellige Umsatzzuwächse zu verzeichnen und überschritten 2005 erstmalig die Grenze von einer Milliarde Euro. Der Anteil am Umsatz des gesamten Versandhandels dürfte schon bald über den momentan fünf Prozent liegen, zumal der traditionelle Versandhandel seit Jahren stagniert. Bis 2010 gehen Experten von einer jährlichen Wachstumsrate des Umsatzes von etwa elf Prozent aus.

Ein interessanter Trend zeichnet sich laut den Analysten bei der Unterhaltungselektronik ab. So geben mittlerweile bereits 17 Prozent der Deutschen Aldi   als bevorzugten Einkaufsort für Fernseher, HiFi-Anlagen oder CD-Spieler an, und auch die anderen Discounter und Tchibo   werden mit einem Wert von insgesamt zwölf Prozent gerne vom Konsumenten für den Einkauf von Unterhaltungselektronik genutzt. Zurückzuführen ist dies laut der Studie auf die meist weit unter Marktdurchschnitt liegenden Preise. Mittlerweile werden so beispielsweise 18 Prozent der Fernseher sowie 15 Prozent der Digitalkameras beim Discounter verkauft, was in etwa einem Zehntel des gesamten Umsatzvolumens in der Unterhaltungselektronikbranche entspricht.

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