Jetzt zum Webinar anmelden
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
Trend: Internet-Videos beliebt wie nie
17.07.2006 (iBusiness) Noch nie wurden so viele Videos legal aus dem Internet abgerufen und angesehen wie in diesem Sommer. So liegen die Wachstumsraten im deutschen Markt bei über 50 Prozent. Mit der zunehmenden Beliebtheit wird der Onlinevideo-Trend auch für Marketeers immer interessanter.
2005 stieg die Zahl schneller Internetzugänge laut BITKOM hierzulande im Vergleich zum Vorjahr um 56 Prozent auf 10,6 Millionen. Bis 2008 soll sich diese Zahl noch einmal nahezu verdoppeln. Für das Ende des laufenden Jahres rechnet der BITKOM damit, dass in Deutschland etwa 14 Millionen Haushalte über eine Breitbandanbindung verfügen.
"Vieles deutet darauf hin, dass sich bei Videos eine ganz ähnliche Entwicklung vollzieht wie einst bei Musik", so Harms. Downloads könnten sich auch hier zu einem der wichtigsten Vertriebswege entwickeln. Derzeit setzen die Anbieter von Video-Downloads laut BITKOM im Wesentlichen auf zwei Geschäftsmodelle. Das eine ähnelt dem Verleih in einer Videothek, das anderem dem Verkauf in einem Laden:
- Pay-per-View ist der weiter verbreitete Ansatz. Kunden rufen Filme ab und können sich diese für eine bestimmte Zeit ansehen. Meist verfallen die Rechte nach 24 Stunden.
- Download-to-Own gibt dem Nutzer hingegen die Möglichkeit, sich die Videos unbegrenzt oft anzuschauen. Die Preise sind dafür in aller Regel etwas höher.
Die von der BITKOM genannten Zahlen zu den Video-Abrufen in Deutschland enthalten neben reinen Downloads auch Streams. Bei diesen werden die Daten nicht auf dem Rechner des Kundens gespeichert.
Das Geschäft mit den digitalen Videos scheinen mittlerweile auch Nachrichtenagenturen entdeckt zu haben. So will Reuters dieser Tage sein kommerzielles Video-Affiliate-Network starten. Interessenten aus den USA und England können sich bereits unter Labs.Reuters.com anmelden, um über den genauen Start-Termin informiert zu werden. Affiliate-Teilnehmer sollen einen speziellen Reuters-Player in ihre Web-Sites integrieren können. Über das Video-Angebot soll sich der Traffic auf den entsprechenden Seiten steigern lassen. Während der Testpahse ist die Teilnahme am Video-Affiliate-Network laut Reuters kostenlos.
