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Studie enthüllt: Onlinevideo-Boom schadet TV-Sendern
29.11.2006 TV-Anstalten brauchen unbedingt schlüssige Crossmedia-Strategien, um langfristig nicht den Großteil ihrer Zuschauer zu verlieren. Denn einer aktuellen Studie kehren immer mehr Internetnutzer den traditionellen TV-Programm den Rücken und konsumieren Bewegtbilder lieber im Internet.
Die Studie zeigt, dass die Nutzer von Onlinevideos zunehmend den Fernsehanstalten als Zuschauer verloren gehen. So gibt jeder fünfte Nutzer von Online-Videos an, dass er mittlerweile "weitaus weniger" TV sieht als früher. Weitere 23 Prozent der Onlinevideo-Fans schauen nach eigenen Angaben wegen der starken Nutzung von Internet-Clips mittlerweile "etwas weniger" fern.
Am meisten nutzen Online-Videos übrigens die 16- bis 24-Jährigen: In dieser Altersgruppe schauen sich 27 Prozent der Befragten mindestens einmal pro Woche ein Online-Video an. Mit zunehmendem Alter sinkt das Interesse an den Internet-Clips: Bei den 25- bis 34-Jährigen schauen noch zwölf Prozent der Befragten regelmäßig Online-Videos, bei den 35- bis 44-Jährigen sind es bereits nur noch gut fünf Prozent.
Für die Studie hat ICM Research über 2.000 Verbraucher aus Großbritannien befragt.
