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Welche neuen Internetdienste Wirtschaftsjournalisten nutzen

von UKL

31.07.2006 (iBusiness) Neue Online-Dienste wie Blogs, Podcasts und RSS-Feeds sind in aller Munde. Jetzt hat eine aktuelle Untersuchung herausgefunden, welche Akzeptanz die einzelnen Kommunikationsmittel bei Wirtschaftsjournalisten haben.

Eine von der Dr. Doeblin Gesellschaft für Wirtschaftskommunikation   durchgeführte Umfrage unter Wirtschaftsjournalisten hat ergeben, dass Wirtschaftsjournalisten vor allem die langsame oder gar ausbleibende Reaktion auf Anfragen stört.

Gestiegen ist dagegen laut Dr. Doeblin die Akzeptanz neuer Internetdienste bei den Wirtschaftsjournalisten. Den höchsten Zuwachs verbuchte das Medien-Instrument Podcasting, das sich laut Untersuchung 2006 um neun Prozentpunkte auf elf Prozent steigern konnte. Auch Weblogs gewinnen bei den schreibenden Fachexperten an Bedeutung. 28 Prozent nutzen mittlerweile dieses Medium (2005: 19 Prozent). Den ersten und zweiten Platz bei der Nutzung der neuen Internet-Dienste belegen Internet-Video/Audio-PKs und RSS/Newsreader.

Auch beim Rückgriff auf PR-Agenturen, die über ein erhebliches wirtschaftliches Fachwissen verfügen, stellte die Untersuchung Steigerungsraten fest: 40 Prozent der befragten Wirtschaftsjournalisten gaben an 2006 gelegentlich mit einer solchen PR-Agentur zusammenzuarbeiten. Im letzten Jahr waren es noch 37 Prozent. Gegenüber 2004 konnte sich der Wert damit um 15 Prozentpunkte verbessern.

Wenig Begeisterung weckt auch die oft nicht überragende Qualität von Pressemitteilungen. Ein dauerndes Ärgernis für die Journalisten ist es zudem, wenn die Bitte um Interviews mit dem Spitzenpersonal in den Unternehmen abschlägig beschieden wird.

Die Ergebnisse des Heroldsberger Wirtschaftsforschungsinstituts Dr. Doebli beruhen auf einer Jahresumfrage von 308 Wirtschaftsjournalisten.

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