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Unternehmen wollen in kombinierte Handy-, WLAN-Services investieren

31.08.2006 (iBusiness) IP-Telefonie und Mobility sind aktuell die wichtigsten Themen für europäische IT-Entscheider, so eines der zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie. Im Mobilbereich stehen demnach kombinierte Services für Handys und Wireless-LAN zunehmend im Fokus.

Etwa ein Drittel der IT-Budgets in europäischen Großunternehmen entfallen laut der Studie 'The State Of Enterprise Telecom And Network Adoption: Europe' von Forrester Research   derzeit auf mobile Produkte und Services. Lag dabei bisher der Schwerpunkt auf SMS-Nachrichten, 'Personal Information Management' (PIM) und Blackberrys, fokussieren nun mehr als ein Drittel der europäischen Unternehmen auch kombinierte Services für Handys und Wireless-LAN. 60 Prozent der 301 befragten europäischen Telekommunikations-Entscheider prüfen diese derzeit oder verteilen die Technik bereits intern. Der Grund ist laut den Befragten vorrangig zu hohe Handykosten.

Neben Mobillösungen wollen europäische Konzerne in diesem Jahr vor allem in VoIP investieren. Die Unternehmen planen demnach mehr Investitionen in neuere Sprachtechnologien wie Site-To-Site-VoIP. 47 Prozent der Befragten berichten, dass sie in diesem Bereich mehr Geld investieren wollen. Zum Vergleich: 2005 waren es nur 30 Prozent.

Firmen, die bereits IP-Lösungen nutzen, möchten nun weitergehende Techniken wie 'Multiprotocol Label Switching' (MPLS) in 'IP-Virtual Private Networks' (IP-VPN) nutzen. Beinahe die Hälfte der Unternehmen setzen bereits MPLS-VPNs ein. Europa führt damit vor Nordamerika, wo 33 Prozent diese Netzwerke nutzen. Die Zahl der europäischen Unternehmen, die keine Pläne hinsichtlich des Einsatzes von MPLS haben, ist von 37 auf 16 Prozent gesunken. Derzeit sind nur elf Prozent der Befragten komplett auf IP umgestiegen, aber 30 Prozent planen den Abschluss der Migration für 2007.

Die komplette Studie gibts bei Forrester für 995 US-Dollar.

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