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Affiliate-Marketing: Wann Anbieter Stornos akzeptieren
04.02.2008 Testkäufe durch Freunde und Familienangehörige der Affiliates zeigen immer wieder Stornos in den Statistiken der Merchants, obwohl die Leistung erbracht wurde. Die meisten Affiliates geben sich mit Stornos durch ihre Merchants daher nicht ohne weiteres zufrieden. Mit einigen Ausnahmen.
Doch nicht nur die Angabe von Stornogründen ist den Affiliates wichtig. 70 Prozent der Befragten erwarten zudem, dass die Stornos zeitnah zu melden sind. Werden Stornos verspätet gemeldet, kann der Affiliate oftmals nicht mehr gegensteuern und führt vielfach zu Misstrauen gegenüber dem Merchant. Deshalb ist die Stornoquote auch für 55 % der Affiliates ein wichtiges Auswahlkriterium für ein Partnerprogramm und testen auch danach.
Immerhin 13 Prozent der Affiliates sehen Stornos gelassen entgegen. Sie gleichen Stornoverluste eher über ihre Provisionen aus dem Massengeschäft wieder aus.
"Es eine Grundsatzentscheidung des Merchants, ob er ein 'stornofreies' Partnerprogramm auflegt und dann die Provisionen in der Breite entsprechend nach unten anpasst oder eben Stornos 'rückwirkend' in der Partnerstatistik angibt. Rückwirkende Statistik-Korrekturen können bei den Affiliates je nach Umfang zu Unmut führen und ihre Aktivitäten für den Merchant beeinträchtigen", empfiehlt Karsten Windfelder , Experte für Affiliate-Marketing.
