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Zehn Meilensteine auf dem Weg zum mobilen Unternehmen

15.02.2012 "Bring your own Device": Tablets und Smartphones haben ihren Siegeszug im privaten Bereich längst angetreten. Was die Anwender freut, verschafft den Verantwortlichen in den IT-Abteilungen graue Haare. Weil vor allem junge Mitarbeiter von unterwegs arbeiten wollen - und das mit modernster Technik - muss das ganze Unternehmen strategisch auf mobile Prozesse umgestellt werden. Dabei gilt es verschiedene Punkte zu bedenken, um Hürden hinsichtlich Sicherheit und Management aus dem Weg zu räumen.

 (Bild: Silvio Kopp)
Bild: Silvio Kopp
Wer mobil erfolgreich unterwegs sein will, muss Meilenstein für Meilenstein abarbeiten (Bild: Silvio Kopp)
Bild: Silvio Kopp
Wer mobil erfolgreich unterwegs sein will, muss Meilenstein für Meilenstein abarbeiten
Mobile Arbeitnehmer hinterlassen ratlose IT-Verantwortliche. Die wachsende Zahl mobiler Mitarbeiter bringt IT-Verantwortliche ins Schwitzen. Das geht aus einer Studie von IDG Research Services   hervor. Von den 115 befragten IT-Verantwortlichen schätzen 94 Prozent mobile Endgeräte als Risiko ein. Gefürchtet sind vor allem der Verlust wichtiger Daten sowie Malware, die ins Firmennetzwerk eingeschleppt werden könnte.

Doch das Problem wird bleiben: Immer häufiger wollen die Angestellten mit derselben Ausrüstung arbeiten, die sie auch privat nutzen. Der Wunsch, jederzeit und überall mit jedem beliebigen Endgerät auf das Firmennetzwerk zugreifen zu können, kollidiert aber oft mit unternehmensinternen Richtlinien.

Unternehmen geraten dadurch von zwei Seiten unter Druck: Einerseits müssen sie die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter ernst nehmen, andererseits gilt es, Bestimmungen einzuhalten. Für die IT-Abteilung ergibt sich dadurch die Herausforderung, die Mobilität ihrer Mitarbeiter zu gewährleisten und zu kontrollieren, ohne ihnen aber Steine in den Weg zu legen.

Obwohl die Probleme bekannt sind, tun sich die IT-Abteilungen bislang schwer, angemessen darauf zu reagieren. In der IDG-Umfrage gaben mit 59 Prozent mehr als die Hälfte an, sie hätten keine oder nur mäßig effektive Maßnahmen parat, um den Risiken einer mobilen Belegschaft zu begegnen. Nur 44 Prozent setzen tatsächlich Anwendungen ein, um Kollegen außer Haus am Verletzen von Nutzungsrichtlinien zu hindern. Bei einem Großteil sind diese Lösungen vor Ort im Unternehmen installiert.
Thema: Zehn Meilensteine auf dem Weg zum mobilen Unternehmen
1. Teil: Zehn Herausforderungen 2. Teil: Vorteile für alle Unternehmensbereiche 3. Teil: Was die Mobilität eines Unternehmens wert ist

Kommentar von Joachim Graf

Dampf-Arbeitsplätze sind nichts für Digital Natives

Mitarbeitermangel? Kampf um die besten Köpfe? Die mit den digitalen Technologien aufgewachsene Generation der Mitarbeiter hat ganz eigene Ansprüche. Und deswegen führt an einer Mobilisierung eines Unternehmens kein Weg vorbei.

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Joachim Graf (Michael Poganiatz)
Bild: Michael Poganiatz
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