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Tourismus: Zahl der Online-Bucher überholt die der Reisebüro-Kunden

03.03.2020 Fast 7 von 10 Bundesbürgern informieren sich im Internet (68 Prozent), wenn sie eine Reise planen.

 (Bild: Marcus Stark/pixelio.de)
Bild: Marcus Stark/PIXELIO
Das zeigt eine repräsentative Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.003 Personen in Deutschland ab 16 Jahren. Bittere Ironie: Anlass der Umfrage war die Reisemesse ITB - und die ist inzwischen abgesagt. Reise- und Vergleichsportale werden dabei mit 48 Prozent am meisten genutzt, dahinter folgen mit 41 Prozent die Online-Seiten der jeweiligen Reisedienstleister, also der Hotels, Fluggesellschaften oder Reiseveranstalter. Reiseblogs werden immerhin fast von jedem Zehnten gelesen (9 Prozent), soziale Netzwerke zieht hingegen kaum jemand zur Reiseplanung heran (5 Prozent).

Fast jeder Zweite (45 Prozent) bucht dann auch im Internet, nur noch 39 Prozent gehen für die Reisebuchung in ein Reisebüro. Damit haben die Buchungen im Netz die Buchungen im Reisebüro überholt: 2018 gaben noch 48 Prozent an, ihren Urlaub in der Regel im Reisebüro zu buchen - und 41 Prozent online. Zu den Vorteilen der Online-Buchung zählt für die Befragten vor allem, unabhängig von Öffnungszeiten zu sein (95 Prozent). 83 Prozent schätzen eine bessere Vergleichbarkeit der Angebote, jeder Dritte (34 Prozent) meint außerdem, dass das Angebot im Internet günstiger sei. Für das Reisebüro spricht aus Sicht der Kunden, dass man alle Leistungen und Unterlagen aus einer Hand erhält (64 Prozent) und zudem individuell und persönlich beraten wird (52 Prozent). Zugleich gibt es Vorbehalte gegen eine Buchung im Internet: 4 von 10 Bundesbürgern (40 Prozent) geben an, einer Online-Buchung nicht zu vertrauen. Jeder Dritte (34 Prozent) ist unsicher, wer dabei auf seine Daten zugreifen kann.

Trotzdem sind viele Bundesbürger offen für die Datennutzung und -verwertung bei der Reisebuchung: Fast jeder Zweite (48 Prozent) würde seine Daten für Rabatte zur Verfügung stellen, jeder Dritte (33 Prozent) für nahtlose Mobilitätsangebote und jeder Vierte (25 Prozent) für maßgeschneiderte Ausflugsmöglichkeiten, etwa für Familien, Senioren oder Sportler.

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(chart: Bitkom)

Zu den gefragtesten Reiseleistungen im Internet zählen Übernachtungen: 95 Prozent haben online schon einmal eine Unterkunft gebucht. Drei Viertel (75 Prozent) der Online-Bucher haben im Netz mindestens einmal ein Flugticket gekauft, Fahrkarten für Fernzüge haben 67 Prozent online erworben. Dahinter folgen Mietwagen (61 Prozent), die komplette Pauschalreise (56 Prozent) sowie zusätzliche Leistungen am Urlaubsort wie Eintrittskarten, Aktivitäten oder Sightseeing (44 Prozent). Jeder Vierte (26 Prozent) hat online schon einmal ein Fernbusticket gekauft - und jeder Sechste (16 Prozent) Fahrkarten für den Nahverkehr am Urlaubsort. Kreuzfahrten werden vergleichsweise selten im Internet gebucht (7 Prozent).


3 von 10 Reisenden, die online Übernachtungen buchen (29 Prozent) entscheiden sich auch für Privatunterkünfte, die auf Plattformen wie Airbnb zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , 9flats zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser und Co. angeboten werden. Besonders beliebt sind diese Angebote bei Jüngeren: Mehr als jeder zweite 16- bis 29-Jährige (57 Prozent) bucht eine solche Unterkunft. Dabei sorgen diese Angebote für ein gespaltenes Meinungsbild: So sagt mehr als jeder zweite Bundesbürger (55 Prozent), man könne auf diese Weise besser in das Leben am Urlaubsort eintauchen. 49 Prozent nennen als Vorteil, dass man so eher neue Menschen kennenlernt als in einem Hotel und 44 Prozent sehen diese Angebote als eine Bereicherung für den Tourismus insgesamt an. Auf der anderen Seite sind 72 Prozent der Meinung, es gehe so dringend benötigter Wohnraum in Städten verloren und 67 Prozent sprechen sich für eine stärkere Reglementierung aus.

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Sechs von zehn Nutzern von Übernachtungsplattformen sind unter 30 Jahre alt.
(chart: Bitkom)

Drei Viertel der Bundesbürger (76 Prozent) nehmen ein Smartphone mit in den Urlaub - auch wenn 39 Prozent der Internetnutzer es in den Ferien am liebsten gar nicht einsetzen wollen. Viel zur Hand genommen wird es dennoch: 72 Prozent machen überwiegend Fotos mit dem Smartphone, jeder Zweite (49 Prozent) teilt seine Reiseerlebnisse in sozialen Medien oder einem Blog. 46 Prozent geben an, gern zu Orten zu reisen, die sie aus sozialen Netzwerken kennen. Auch selbst beeindruckende Fotos zu posten, ist vielen Reisenden wichtig: Jeder Achte (13 Prozent) sagt von sich selbst, für ein gutes Foto für soziale Netzwerke sogar Absperrungen und Verbotsschilder zu ignorieren.

Schon jeder dritte Reisende (29 Prozent) nutzt am Urlaubsort smarte Mobilitätsangebote, also Leihfahrräder (15 Prozent), E-Scooter eines Sharing-Anbieters (10 Prozent), Carsharing (6 Prozent) oder Ridesharing (3 Prozent).

(Autor: Sebastian Halm )

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