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Vertrauenswürdigkeit

Verbrauchervertrauen in Finanzfragen: Lieber Web als Bankberater

07.08.2019 Wenn's ums Geld geht, holen sich die Bundesbürger Rat von der eigenen Familie und Freunden - oder online.

 (Bild: martaposemuckel/Pixabay)
Bild: martaposemuckel/Pixabay
Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.005 Bundesbürgern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom  . Dabei sollten die Befragten angeben, wie vertrauenswürdig sie verschiedene Angebote einschätzen. Voraussetzung dafür war, dass sie sich eine Beurteilung selbst zutrauen, weil sie die Angebote kennen. Eine klare Mehrheit von 94 Prozent gibt an, dass sie in Finanzdingen wie Geldanlage oder Versicherungen auf den Rat von Freunden und Familie hört. Dahinter folgen eine Reihe von Online-Angeboten. So sagen jeweils 59 Prozent, dass sie in Finanzfragen auf Online-Vergleichsportale wie Verivox    oder Check24   bzw. auf Online-Verbraucherportale wie Finanztip.de   vertrauen. 47 Prozent holen sich Rat in Online-Fachforen, Blogs oder Podcasts.

Dabei gibt nur jeder Dritte (34 Prozent) an, dass er Bankberatern in Finanzfragen vertraut. Lediglich jeder Vierte (24 Prozent) sagt das über Versicherungsvertreter. Immerhin 44 Prozent halten Finanzratschläge von klassischen Medien wie etwa Ratgeberartikel in Zeitungen oder Verbrauchersendungen in Radio oder Fernsehen für vertrauenswürdig. 30 Prozent hören zudem auf den Rat ihrer Kontakte in sozialen Netzwerken.
(Grafik: Bitkom)
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