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Deutscher Werbemarkt wächst: Werbemedium Internet verliert am stärksten

24.01.2017 Der deutsche Werbemarkt hat sich 2016 positiv entwickelt. Der Gesamtmarkt beläuft sich auf 30,9 Milliarden Euro Bruttowerbeausgaben mit einer Wachstumsrate von 4,9 Prozent im Vergleich zu 2015. Während das Medium Mobile am stärksten zulegen konnte, verzeichnet Online die höchsten Einbußen. Das zeigt die aktuelle Bilanz zum Bruttowerbemarkt von Nielsen  .

 (Bild: Nan Palermo/Flickr)
Bild: Nan Palermo/Flickr
Bild: Nan Palermo/Flickr unter Creative Commons Lizenz by
Das Medium mit der stärksten Wachstumsrate ist 2016 Mobile mit +72,4 Prozent im Vergleich zu 2015. Somit belaufen sich die Werbeausgaben auf den mobilen Endgeräten 2016 auf 0,5 Milliarden Euro. Die Werbeausgaben in der Mediengruppe Internet beziffern sich im gleichen Zeitraum auf 2,9 Milliarden Euro und müssen somit ein rückläufiges Wachstum von knapp -4,2 Prozent hinnehmen. Mit 14,9 Milliarden Euro Werbeausgaben und einem Plus von 6,8 Prozent stärkt die Mediengruppe Fernsehen abermals seine Rolle als Leitmedium.


Ein solides Wachstum konnte die Radiowerbung mit 1,8 Milliarden Euro und damit einen Zuwachs von +8,9 Prozent verzeichnen. Die Out-Of-Home-Medien (1,8 Milliarden Euro, +7,9 Prozent) weisen über das Jahr verteilt ebenfalls ein konstantes Wachstum auf. Die Werbeausgaben in der Mediengruppe Kino belaufen sich 2016 auf 0,15 Milliarden Euro. Trotz zunehmender Investitionen in Kinowerbung im vierten Quartal 2016 blieb das große Wachstum im Vergleich zum Vorjahr aus und somit blieben die Werbeausgaben relativ stabil im Vergleich zu 2015 (-0,4 Prozent). Printmedien bleiben in 2016 mit einem Wachstum von +1,5 Prozent ebenfalls stabil. Während Zeitungen (4,9 Milliarden Euro, +4 Prozent) und Fachzeitschriften (0,4 Milliarden Euro, +1,7 Prozent) ein positives Wachstum verzeichnen konnten, mussten die Publikumszeitschriften leichte Verluste hinnehmen (-1,8 Prozent).
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