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Online-Werbung: Native Advertising verdrängt die Display-Ads
23.03.2016 Der Anteil von Native Advertising am digitalen Werbemarkt wird sich in Deutschland innerhalb der nächsten vier Jahre mehr als verdoppeln. Das glauben in einer Umfrage des Vermarkters Seeding Alliance 93 Prozent der befragten Marketing-Experten. Gefragt wurden 300 Teilnehmer des Native Ads Camp .
95 Prozent der Experten stimmten zu, dass der Werbeeffekt von Native Advertising hauptsächlich von qualitativ hochwertigen Inhalten abhängt. Insbesondere Publisher würden deutlich von Native Advertising profitieren. Nach Ansicht von 83 Prozent der Experten wirken die werblichen Inhalte nicht mehr wie Fremdkörper im Gesamtbild des redaktionellen Kontexts.
Hinsichtlich der Authentizität von Native Advertising überwiegt bei 74 Prozent der Befragten die Meinung, dass die Kennzeichnung als 'Anzeige' vollkommen zur Abgrenzung von redaktionellen Inhalten ausreicht. Nur 14 Prozent erachtet dies als nichtzutreffend. Weitere sechs von zehn Experten (61 Prozent) glauben, dass nur branchenweite Marktstandards und die Werbekennzeichnung die nötige Authentizität erzeugen und Vertrauen in Native Advertising schaffen können. In etwas mehr als 19 Prozent der Fälle lehnen die Befragten diese These ab.
Nur etwas mehr als die Hälfte (55 Prozent) glaubt, dass das werbetreibende Unternehmen hinter einer Native Advertising Kampagne für die Verbraucher erkennbar sein sollte. Erneut lehnen 19 Prozent diese Forderung eher ab. Nur ein Viertel konnte der Behauptung zustimmen, dass einzig die Kennzeichnungen von Werbekampagnen den Unterschied zwischen Native Advertising und Schleichwerbung ausmacht. Für die Mehrheit (63 Prozent) reicht eine Kennzeichnung nicht für den Unterschied aus.
