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Wie Verbraucher KI in der Personalisierung beurteilen
04.05.2023 Nutzen Marken Künstliche Intelligenz für personalisierte Kundenerlebnisse stößt das auf ein geteiltes Verbraucher-Echo.
Starke Diskrepanz beim Vertrauen in KI
Um noch anspruchsvollere Kundenerlebnisse in Echtzeit zu ermöglichen, wendet sich die große Mehrheit der Unternehmen der KI zu. Der Zweck ist, große Mengen an Echtzeitdaten zu nutzen und die eigenen Personalisierungsbemühungen zu verstärken. Dem Bericht zufolge nutzen 92 Prozent der Unternehmen KI-gestützte Personalisierung, um ihr Wachstum zu steigern. Allerdings besteht eine Diskrepanz zwischen dem Enthusiasmus der Firmen und dem Vertrauen der Konsumenten: Nur 41 Prozent der Verbraucher sind damit einverstanden, dass Unternehmen KI einsetzen, um ihre eigenen Erfahrungen zu personalisieren. Zudem vertraut nur etwa die Hälfte der Verbraucher darauf, dass Marken ihre persönlichen Daten sicher aufbewahren und verantwortungsvoll nutzen.Um KI als aufstrebende Technologie sinnvoll zu nutzen, muss ein Gleichgewicht mit dem derzeitigen Vertrauensniveau der Verbraucher in die Technik geschaffen werden. Unternehmen müssen also zunächst eine Basis in Bezug auf die Daten schaffen, die für die Personalisierung verwendet werden.
Qualität und Datenschutz: KI-gesteuerte Personalisierung richtig einsetzen
Die KI-gesteuerte Personalisierung ist nur so gut wie der zugrundeliegende Datensatz. Denn ohne solide Daten werden die Kundenerlebnisse bei den Verbrauchern wahrscheinlich nicht ankommen. Das ist eine echte Herausforderung: Die Hälfte der befragten Unternehmen gibt an, dass es schwierig ist, genaue Daten für die Personalisierung zu erhalten. Das bedeutet einen Anstieg um zehn Prozentpunkte im Vergleich zu 2022. 31 Prozent der Unternehmen geben wiederum an, dass eine schlechte Datenqualität ein Haupthindernis für die Nutzung von KI darstellt. Im Gegensatz dazu sind Genauigkeit (47 Prozent), die schnelle Verfügbarkeit von Echtzeitdaten (44 Prozent) sowie Kundenbindung oder Wiederholungskäufe (44 Prozent) die wichtigsten Kriterien für eine erfolgreiche KI-gestützte Personalisierung.Um die KI-Ergebnisse und die Personalisierung insgesamt zu verbessern, müssen Unternehmen in die Datenqualität investieren, effektive Echtzeit-Datenmanagement-Tools einsetzen und die Nutzung von First-Party-Daten weiter ausbauen. Fast alle befragten Unternehmen (97 Prozent) ergreifen zudem Maßnahmen, um die Bedenken der Verbraucher hinsichtlich des Datenschutzes auszuräumen und zeigen damit ihr Engagement für eine verantwortungsvolle Datennutzung. Der beliebteste Schritt in diesem Zusammenhang ist die Investition in bessere Technologien, wie Kundendatenplattformen, um diese Informationen zu verwalten.
Verbraucher der Generation Z geben häufiger als andere Altersgruppen an, dass personalisierte Erlebnisse sie zum Kauf bewegt haben:
- Gen Z - 72 Prozent
- Millennials - 66 Prozent
- Generation X - 57 Prozent
- Boomer - 42 Prozent
Fast die Hälfte (49 Prozent) der Verbraucher der Generation Z gibt an, dass sie vermutlich eher keinen erneuten Kauf tätigen, wenn ein Erlebnis nicht personalisiert ist. Diese Verbraucher geben aber gleichzeitig deutlich seltener an, dass sie sich mit dem Einsatz von KI zur Personalisierung von Markenerlebnissen unwohl fühlen:
- Gen Z - 15 Prozent
- Millennials - 24 Prozent
- Generation X - 34 Prozent
- Boomer - 43 Prozent
Der "State of Personalization Report" von Twilio basiert auf zwei Umfragen, die von Method Communications im März 2023 durchgeführt wurden. Eine Verbraucherumfrage richtete sich an 3.001 Erwachsene, die in den letzten sechs Monaten etwas online gekauft haben. Eine Unternehmensumfrage richtete sich an 500 Manager und Entscheidungsträger in Unternehmen, die Waren und/oder Dienstleistungen online anbieten. Die Befragten kamen aus Australien, Brasilien, Kolumbien, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Mexiko, Singapur, Spanien, den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich.
