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Technology-Watch: Bildschirm folgt Augen und Stift

02.05.2013 Das US-amerikanische Start-up Infinite Z hat ein Display entwickelt namens Z Space, das mittels integriertem Tracker die Augen- und Handbewegungen des Nutzers verfolgen kann. Das 3D-Bild wird passend dazu in Echtzeit angepasst.

Die neue Technik erlaubt, virtuelle Objekte zu manipulieren und zum Schweben zu bringen (Bild: zspace)
Bild: zspace
Die neue Technik erlaubt, virtuelle Objekte zu manipulieren und zum Schweben zu bringen

Das Ergebnis soll sich im Test erstaunlich real anfühlen: Im Gegensatz zu einem 3D-Video auf dem Fernseher oder im Kino kann man seinen Kopf um ein Objekt bewegen, es von oben oder von der Seite betrachten. Z Space   liefert jeweils die korrekte Perspektive.

Ohne spezielle 3D-Brille lässt sich der Bildschirm allerdings nicht verwenden. Diese arbeitet anders als reguläre 3D-Brillen: Sie zeigt jedem Auge ein verschobenes Bild, um einen Tiefeneindruck zu generieren und reflektieren über Markierungspunkte infrarotes Licht. Dadurch kann die im Bildschirm eingebaute Tracker-Kamera die Kopfbewegungen verfolgen, während der Nutzer seinen Blickwinkel verändert. Infinite Z nennt seine Technik "Virtual Holographic 3-D". Mit ihr lassen sich außerdem virtuelle Objekte manipulieren, die nur wenige Zentimeter vor dem Nutzer schweben.

Infinite Z verkauft den Bildschirm für 4.000 Dollar, Zielgruppe sind Designer, Animatoren und Architekten. Entwickler erhalten es für 1.500 Dollar. Auch der Einsatz als Endkundenprodukt ist denkbar, etwa für Computerspiele.

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