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EMail-Marketing: Acht Wege, um die Zustellbarkeit Ihrer Mailings zu erhöhen
03.01.2014 Der Anbieter von EMail-Marketing-Lösungen, Experian Marketing Services , gibt Tipps zur verbesserten Zustellbarkeit von Marketing-E-Mails.
1. Umgang mit Abmeldungen
Newsletter-Abmeldungen werden von Marketingverantwortlichen nicht gerne gesehen und sollten vermieden werden. Das darf allerdings ausschließlich durch einen ansprechenderen, personalisierten und besser gestalteten Inhalt realisiert werden. Dem Abmeldewunsch muss umgehend, also spätestens vor dem erneuten Newsletter-Versand, nachgegangen werden. Reagiert man hier zu langsam, mündet die Sache mit hoher Wahrscheinlichkeit in einer Spam-Beschwerde.2. Umgang mit Spam-Beschwerden
Negative Rückmeldungen der Service Provider an E-Mail-Versender können die Reputation stark beschädigen. Das A und O ist es, Spam-Beschwerden umgehend zu behandeln. Empfänger mit Konten bei Hotmail , Yahoo, AOL , mail.ru und vielen weiteren Internet Service Providern (ISPs) lösen mit ihrem Klick auf den Spam-Button einen sogenannten Feedback Loop aus, der automatisiert durch die genutzte Versandsoftware verarbeitet werden kann. Die einzige angemessene Reaktion ist hier die sofortige Deaktivierung.3. Reaktivierungskampagnen: Reaktionsfreude der Empfänger steigern
Eine hohe Öffnungsrate ist nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht von Vorteil. Die Statistiken werden ansehnlicher, der ROI wird verbessert und damit letztendlich die Leistung. Dafür muss man die Anzahl der Empfänger um den Anteil der nicht-öffnenden User reduzieren und kann so den relativen Anteil der E-Mail-Öffner erhöhen. Hier muss erwähnt werden, dass nicht nur der Marketingverantwortliche selbst die Statistiken einer Kampagne auswertet. Auch die wichtigen ISPs messen den relativen Anteil der Öffner auf Basis der empfangenen Nachrichten im jeweiligen Netzwerk.Werden also die Empfänger, die bereits seit längerem keine Reaktion mehr auf E-Mails zeigen, von den regelmäßigen Versänden ausgeschlossen und in eine wohldurchdachte Reaktivierungsstrecke überführt, verbessert sich sowohl die Statistik als auch die Reputation bei den einzelnen ISPs. Das Ergebnis ist nicht selten ein überproportionaler Anstieg der Öffnungsrate, was einfach durch den absoluten Anstieg der Öffner erklärt werden kann.
4. Relevanz
Inhalte entscheiden letztlich über die maßgebliche Frage "Klick oder kein Klick" und "Kauf oder kein Kauf". Dass Marketingverantwortliche also aus reinem Verkaufsinteresse eine Optimierung des Layouts vornehmen, wird hier als gegeben betrachtet. Dabei sollte jedoch auf eine saubere Programmierung und die intelligente Platzierung von Bildern im Template geachtet werden.5. Spamfallen umgehen
Spamfallen sind E-Mailadressen, die Spammer bestrafen sollen. Schreibt man eine Spamfalle an, so kann deren Eigentümer aufgrund des Mailings die verwendete IP-Adresse, die Domain oder sogar benachbarte IP-Adressen blockieren. Bounces werden von diesen E-Mailadressen nicht produziert, was eine Aussortierung erschwert.Die einzige Möglichkeit besteht darin, konsequent auf den Double-Opt-In zu setzen und zusätzlich die für lange Zeit inaktiven Empfänger aus dem Regelversand auszuschließen. Natürlich können auch vormals korrekte und aktive E-Mailadressen irgendwann zu Spamfallen werden (Microsoft tut dies sehr oft). Dies geschieht, nachdem ein Nutzer seinen Account löscht oder er zwangsweise gelöscht wird, zum Beispiel nach langer Inaktivität. Die Adresse wird in der Folgezeit für etwa sechs Monate einen Hardbounce zurückliefern und anschließend wieder regulär E-Mails annehmen. Es besteht hier also nur eine Gefahr, wenn man sein Bounce-Management nicht ernst nimmt.
