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Lieber verbeamtet als selbstständig in Deutschland: Lehrer raten Schülern vom Gründen ab

17.03.2016 Start-ups haben bei deutschen Lehrern keinen guten Ruf. Rund zwei Drittel (64 Prozent) würden ihren Schülern davon abraten, nach ihrer Ausbildung ein Unternehmen zu gründen, so eine repräsentative Studie.

 (Bild: Wilhelm Busch)
Bild: Wilhelm Busch
Gerade einmal jeder vierte Lehrer (24 Prozent) würde eine Gründung empfehlen. Sieben von zehn (72 Prozent) der Lehrer sehen in der Digitalisierung vor allem eine Chance für die Gesellschaft. Jeder Siebte (15 Prozent) sieht die Digitalisierung allerdings vorrangig als Risiko, jeder elfte (9 Prozent) glaubt sogar, sie habe überhaupt keine Auswirkung auf die Gesellschaft.

Und mehr als jeder dritte Lehrer (38 Prozent) gibt an, IT-Grundkenntnisse sowie Programmiererfahrung von Schulabgängern seien für die Wirtschaft nicht wichtig. Die wichtigsten Fähigkeiten von Schulabgängern sind für die Pädagogen Deutschkenntnisse und Sozialkompetenz (je 100 Prozent) sowie Mathematikkenntnisse (98 Prozent). Englischkenntnisse halten 86 Prozent für wichtig, Allgemeinbildung 73 Prozent. Am Ende der Rangliste liegen Kenntnisse in Naturwissenschaften (38 Prozent) und Kenntnisse in Fremdsprachen außer Englisch (30 Prozent).

Derzeit sind beispielsweise in Bayern 95 Prozent aller Lehrkräfte verbeamtet.

Bitkom Research   hat in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Aris   bundesweit 505 Lehrer der Sekundarstufe I in Hauptschulen, Schulen mit mehreren Bildungsgängen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien befragt. Die Befragung ist repräsentativ.
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