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Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
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Neukundengewinnung: Leak bei Amazon offenbart Prime-Kalkulation

19.03.2018 Der Nachrichtenagentur Reuters   liegen interne Dokumente von Amazon   vor, die einen Einblick in die Kalkulation von Amazons Streaming-Dienst Prime Video erlauben. Demnach hat der Dienst vor allem den Sinn, um Neukunden zu einer Prime-Mitgliedschaft zu bewegen und zu profitablen Stammkunden zu machen.

 (Bild: Amazon)
Bild: Amazon
Von Ende 2014 bis Anfang 2017 soll das Unternehmen nach den Reuters vorliegenden Dokumente allein mit Hilfe von Prime Video fünf Millionen neue Prime-Kunden gewonnen haben. Das ist ein Viertel aller Prime-Neuzugänge in diesem Zeitraum. Diese Kunden, so die Amazon-Kalkulation, werden später mehr und häufiger (und zudem oft teurer - siehe iBusiness: Die Prime-Lüge - Warum Amazon-Kunden immer draufzahlen ...) bei Amazon bestellen, als Nicht-Prime-Kunden. Konsequenterweise betrachtet Amazon die Produktionskosten seiner Inhalte denn auch als Akquistionskosten neuer Kunden. Amazon geht dabei davon aus, dass ein Kunde wegen der Serie, die er zuerst ansieht ("First-Stream"), Prime-Kunde geworden ist. Um die Akquisekosten zu berechnen, werden die Produktionskosten auf die Zahl der First-Stream-Kunden umgelegt. Besonders günstig hat nach dieser Berechnung offenbar die Auto-Sendung "The Grand Tour" abgeschnitten. Jeder Prime-Neukunde kostete 49 US-Dollar.
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