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Onlinehändler unterschätzen tatsächliche Kosten für Bezahlverfahren

04.07.2019 Viele Onlinehändler bevorzugen bei der Bezahlung Vorkasse, Lastschrift und Rechnung. Doch betrachtet man die Gesamtkosten, sind andere Verfahren günstiger.

Paydirekt kommt Händler günstiger. (Bild: Paydirekt)
Bild: Paydirekt
Paydirekt kommt Händler günstiger.
Das Forschungsinstitut Ibi Research   hat in einer Händlerbefragung die Kosten von Zahlungsverfahren im deutschen Onlinehandel untersucht. Ergebnis: Viele Onlinehändler haben die Kosten für Bezahlverfahren nicht umfassend im Blick, sondern fokussieren sich ausschließlich auf die direkten Kosten. Indirekte Kosten, etwa für Mahnwesen oder die Retourenabwicklung, werden dagegen häufig nicht berücksichtigt. Händler unterschätzten damit die den Zahlungsverfahren zurechenbaren Kosten zum Teil massiv, so das Fazit.

76 Prozent der Händler halten die Bezahlung per Vorkasse für ein günstiges oder sehr günstiges Verfahren. Dahinter folgen in ihrem Ranking Lastschrift und Rechnung. Betrachtet man jedoch die Gesamtkosten ergebe sich für den Durchschnittshändler der Studie ein ganz anderes Bild: Paydirekt   ist in der Auswertung das günstigste Verfahren vor Sofortüberweisung und der Vorkasse. Am teuersten ist die ungesicherte Rechnung, bei der die indirekten Kosten im Basisfall der Studie 85 Prozent der Gesamtkosten ausmachen.

Die Ergebnisse der Studie "Gesamtkosten von Zahlungsverfahren im deutschen E-Commerce 2019" gibt es hier   zum Download.
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