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POS und Innenstädte: "Nicht schlecht, 3+"

23.01.2019 Warum Besucher im digitalen Zeitalter noch in die Innenstadt kommen und welche Aspekte ihnen bei ihrem Besuch in der City besonders wichtig sind, hat eine aktuelle Studie ermittelt.

 (Bild: Francisco Anzola/Flickr)
Bild: Francisco Anzola/Flickr
Bild: Francisco Anzola/Flickr unter Creative Commons Lizenz by
Das Ergebnis: Auch dieses Mal verpassen die meisten deutschen Citys eine wirklich gute Bewertung und erhalten im Durchschnitt wie in den Vorjahren die Schulnote drei plus (2,6). Mit der Studie "Vitale Innenstädte" untersucht das IFH Köln zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser zum dritten Mal, wie Passanten deutsche Stadtzentren bewerten. Leipzig, Erfurt, Trier, Stralsund und Wismar haben die attraktivsten Innenstädte. Convenience und Erlebnis sind Stellschrauben für zufriedene Besucher.

Um die einzelnen Teilnehmer besser vergleichen zu können und valide Daten für Zukunftsstrategien zu erhalten, messen sich die Städte innerhalb ihrer Größenklasse. Bei den Großstädten über 500.000 Einwohner konnte sich wie schon 2016 Leipzig durchsetzen. Die weiteren Top-Performer sind: Erfurt (200.000 bis 500.000 Einwohner), Trier (100.000 bis 200.000 Einwohner), Stralsund (50.000 bis 100.000 Einwohner) und Wismar (bis 50.000 Einwohner). Damit schneiden diese Städte u. a. in Sachen Ambiente, Erreichbarkeit, Parkmöglichkeiten, Ladenöffnungszeiten, Gastronomie, Einzelhandels-, Freizeit- und Dienstleistungsangebot insgesamt durchschnittlich am besten ab.

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Convenience und Erlebnisfaktoren bieten Ansatzpunkte

Die Untersuchung zeigt: Städte, die bei den Einzelfaktoren Ambiente und Einzelhandelsangebot nicht punkten können, verlieren auch maßgeblich an Gesamtattraktivität. In diesen Dimensionen ist eine gute Bewertung durch die Besucher Pflicht. Was aber, wenn nun einmal keine pittoreske Altstadt vorhanden oder große Modemarken nicht vor Ort verfügbar sind? Die Studie zeigt weitere Einflussfaktoren auf, die maßgeblich auf das Gesamtbild einzahlen: Convenience und Erlebnis. So zeigt sich beispielsweise, dass Events gerade für kleinere Städte ein Hebel zur Erhöhung der Besuchsfrequenz sind.

(Autor: Christina Rose )

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