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Kommunikationskanal

Mail schlägt Brief bei säumigen Kunden

02.02.2021 Studie bestätigt: Die E-Mail ist der mit Abstand beliebtester Kommunikationskanal säumiger Kunden.

 (Bild: Gerd Altmann / Pixabay)
Bild: Gerd Altmann / Pixabay
Eine umfangreiche Analyse für einen europäischen Versicherer bestätigt: Ganz egal, auf welchem Weg säumige Kunden angesprochen werden, die E-Mail ist mit großem Abstand der bevorzugte Kommunikationskanal im gesamten Mahnverfahren. Und das gilt sogar, wenn vom Spätzahler gar keine E-Mail-Adresse vorliegt und er im ersten Schritt nur per Brief angesprochen werden kann. Damit klärt sich gleichzeitig auch ein bekanntes Missverständnis der Old Economy auf: Der Kunde selbst wechselt aus eigenem Interesse von einem analogen Medium in die digitale Welt, wenn er dazu die Möglichkeit erhält.

Atriga  , ein Unternehmen für Forderungsmanagement im B2B- und B2C-Umfeld, verwendet bereits bei ausgehender Post bevorzugt die E-Mail (ca. 2,5 mal häufiger als den Brief). Das Unternehmen hat aber errechnet, dass bei den Antworten die E-Mail noch deutlicher dominiert und die Anzahl der Briefe um das Fünffache übertrifft. Das heißt: Auch wenn der Kunde einen Brief erhält, weil seine E-Mail-Adresse initial nicht vorlag, antwortet er häufiger per E-Mail.

Insgesamt stellt Atriga seinen Mandanten neun verschiedene Kanäle für die Kommunikation mit dem Spätzahler zur Verfügung.
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