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Autowebsites: Was Nutzer dort tun

27.02.2019 Der Traffic auf den Websites der Automobilhersteller ist 2018 in den "Big 5"-Märkten der EU mit 1,27 Milliarden Besuchen konstant geblieben. Die Hälfte der Besucher verlassen die Website aber bereits wieder, nachdem sie nur eine einzige Seite angesehen haben. SUVs und EVs (Elektroautos) sind die einzigen Segmente, die ein Wachstum des Online-Interesses verzeichnen - in beiden Fällen ist das Online-Interesse deutlich höher als der tatsächliche Marktanteil.

 (Bild: Drivenow)
Bild: Drivenow
Der Traffic auf den Websites der Automobilmarken blieb 2018 mit 1,27 Milliarden Visits konstant und entsprach damit dem Rekordhoch von 2017. 1,27 Milliarden ist mehr als das Doppelte der Visits im Jahr 2008, die bei 534 Millionen lagen - das unterstreicht den Trend hin zur Online-Recherche und den Rückgang von physische Händlerbesuche und Broschürenanfragen, so das Ergebnis der "Digital Car Buyer in Numbers 2018"-Analyse von Sophus zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser .

Die Hälfte aller Besuche auf den Websites von Automobilherstellern wird nach nur einer einzigen angesehenen Seite beendet. Die Zeit, die Besucher auf der Website verbringen (durchschnittlich 2:37 Minuten) und die Anzahl der angesehenen Seiten (durchschnittlich 3,5) sinkt - diese Daten deuten darauf hin, dass der digitale Interessent immer ungeduldiger wird und dazu verleitet ist, sein Interesse dahin zu verlagern, wo ihm ein ansprechendes Online-Erlebnis geboten wird.

Das Verhältnis zwischen Website-Besuchen über ein mobiles Endgerät (Smartphone oder Tablet) und über den klassischen PC hat sich bei 60 zu 40 eingependelt - der Zugang über das Smartphone ist dabei um 3% zurückgegangen und über das Tablet um 3 Prozent gestiegen. Sophus3 geht davon aus, dass der Rückgang über das Smartphone vor allem daran liegt, dass kleinere Bildschirme mitunter die Ansicht und die Benutzerfreundlichkeit einschränken.

Die Mehrheit der Besuche auf den Websites der Automobilmarken fanden "außerhalb der Geschäftszeiten" statt, was eine große operative Herausforderung für die Automobilmarken darstellt, die versuchen, der "always on-"Reaktionsgeschwindigkeit der großen E-Commerce- und Social-Network-Plattformen nachzueifern. Das Online-Verhalten zeigt außerdem, dass sich die Website-Besucher mehr denn je für SUVs und EVs interessieren. Die Besucherzahlen in diesen beiden Segmenten deuten darauf hin, dass sie die wahrscheinlichsten Kandidaten für eine Umsatzsteigerung im Jahr 2019 sind.

Die YouTube- und Facebook-Kanäle der Automobilhersteller zeigten 2018 ein signifikantes Wachstum des Online-Traffics. Die YouTube-Kanäle der Hersteller verzeichneten einen Anstieg des Besucheraufkommens um 40 Prozent auf über 1,34 Milliarden Views (gegenüber 1,27 Milliarden Besuchen auf den eigenen Websites), während die Interaktionen auf den Facebook-Seiten der Automarken um 25 Prozent auf 56 Millionen angestiegen sind.

(AutorIn: Christina Rose )

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