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Vier von zehn Unternehmen bieten Home Office an

19.09.2016 Immer mehr deutsche Unternehmen bieten ihren Beschäftigten die Möglichkeit, gelegentlich zu Hause zu arbeiten. Dieser Anteil stieg von 30 Prozent der Firmen 2012 auf 39 Prozent in diesem Jahr. Das ergibt sich aus der Personalleiter-Befragung von Ifo   und Randstad  .

 (Bild: Unsplash/Pixabay)
Bild: Unsplash/Pixabay
Das Büro zuhause bieten vor allem größere Unternehmen mit über 500 Beschäftigten an. Hier liegt der Anteil bei 65 Prozent. Bei Firmen unter 50 Mitarbeiter sind es nur 29 Prozent. In allen Größenklassen wurde das Angebot aber in den vergangenen Jahren ausgebaut. Und 23 Prozent der Unternehmen wollen Home Office in den kommenden Jahren verstärkt nutzen, nur 3 Prozent wollen diese Arbeitsform zurückfahren.

Die Heimarbeit bedeutet aber keine völlige zeitliche Freiheit, sie ist in 72 Prozent der Unternehmen mit häufiger Anwesenheit im Büro verbunden. In 43 Prozent der Unternehmen (Mehrfachnennungen möglich) sind längere Präsenzphasen erforderlich. Nur in 26 Prozent der Fälle gibt es keinerlei Anwesenheit in der Firma.

Genutzt wird Heimarbeit eher von Vollzeitbeschäftigten (63 Prozent) als von Teilzeitlern (38 Prozent) und eher von Müttern (56 Prozent) als von Vätern (39 Prozent)

In den Unternehmen, die kein Home Office anbieten, antworteten 63 Prozent der Personaler, die Anwesenheit der Mitarbeiter in der Firma sei zwingend erforderlich. Dort, wo das nicht der Fall war, begründeten 41 Prozent der Personalleiter ihre Ablehnung mit erschwerter Kommunikation bei Home Office, 31 Prozent mit der IT-Sicherheit und 25 Prozent mit dem Datenschutz.
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