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Studie: Internetnutzer nach wie vor nicht über Cookies aufgeklärt
24.07.2007 Einer aktuellen Studie zufolge löschen die meisten Internetnutzer immer noch nicht ihre Cookies regelmäßig. Das macht diese Surfer eigentlich zu einer idealen Zielgruppe für Behavioral Targeting: Wenn Werbetreibende weiter über Cookies aufklären.
"Internetnutzer sind zwar mittlerweile mehr vertraut mit dem Begriff Cookie", erklärt Drew Lipner , Vizepräsident von InsightExpress. "Aber um was es sich konkret bei Cookies handelt und wie man Cookie löschen kann, wissen weiter nur die Wenigsten."
| Internetnutzer und Cookies | |||
|---|---|---|---|
| Jahr | Wollten Cookies löschen | Haben tatsächlich gelöscht | |
| 2007 | 63 Prozent | 28 Prozent | |
| 2005 | 59 Prozent | 35 Prozent | |
Für Werbetreibende liefert die Studie wertvolle Hinweise. Denn wenn die meisten Internetnutzer nach wie vor ihre Cookies nicht löschen, eignet sich diese Zielgruppe ausgesprochen gut für Online-Marketing auf Basis von Behavioral Targeting.
Dennoch sollten Werbetreibende nach Meinung der Marktforscher verstärkt über Sinn und Zweck von Cookies aufklären. Einige Internetnutzer sind so laut InsightExpress etwa der Meinung, dass Cookies wertvollen Speicherplatz auf ihrer lokalen Festplatte kosten, gefährliche Spyware sind oder die Prozessgeschwindigkeit ihrer PCs verlangsamen.
Diese Gruppe ist daher auf Cookies nicht gut zu sprechen. Wer als Werbetreibender hier etwa bei einer Online-Kampagne offensiv fragt, ob ein Cookie gesetzt werden darf, dürfte damit auf vehemente Ablehnung stoßen.
