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iPhone-Apps sind der ideale Einstieg

von sr

29.09.2009 Wer mit einem vergleichsweise überschaubaren Aufwand eine richtig schmucke Anwendung für ein Mobiltelefon anbieten möchte, kommt an Apple derzeit nicht vorbei. Mit iPhone-Apps sollten sich Unternehmen allerdings beeilen. Denn die Apfel-Anwendungen bieten Auftraggebern zwar zur Zeit eine Menge Vorteile. In dieser Form aber nicht mehr allzulange.

Kommentare sind von Natur aus subjektiv geprägt. Dieser heute aber noch eine Prise mehr. Denn ich muss zugegeben, ich bin schlichtweg vorbelastet. Und nicht nur Apple-Anhänger, sondern auch iPhone-Fan.

Doch auch ohne Apfel-Brille spricht einfach viel dafür, zuerst mit iPhone-Apps in den Softwaremarkt für mobile Handy-Anwendungen einzusteigen. Denn wer eine iPhone App programmieren lässt, erhält in der Regel einfach eine schicke Anwendung, die auf dem passenden Endgerät auch wirklich ansehnlich läuft.

Natürlich sichern sich Unternehmen diesen Vorteil immer, wenn sie eine einzige Anwendung für ein spezielles Endgerät maßschneidern lassen. Aber welches Endgerät ist im Smartphone-Markt schon so verbreitet wie das Apfel-Telefon? Selbst das als iPhone-Killer titulierte Nokia N97   hat zur Zeit als größtes Konkurrenzprodukt keinen wirklich relevanten Marktanteil. Wobei sich Unternehmen natürlich immer im Klaren darüber sein müssen, dass eine Hardware-Strategie beim App-Marketing nie die ganz große Reichweite garantiert.

Warum also sollten Unternehmen ausgerechnet in eine iPhone-App investieren und nicht in irgendeine vergleichsweise günstige Java-Anwendung, die auf vielen verschiedenen Nokia-Geräten läuft? Ganz einfach: Weil sich Unternehmen mit einer iPhone-App derzeit schlichtweg eine enorme Marketing-Reichweite sichern. Mit einer Anwendung lässt sich hier viel Medienrummel erzwingen.

Allzulange aber sollten Unternehmen nicht mehr mit einer iPhone-App warten. Denn ich stimme der These von Mobilmarketing-Expertin Heike Scholz durchaus zu: Wenn Unternehmen wie Nokia in den Smartphone-Markt drängen, wird das den Massenmarkt entscheidend beeinflussen. Apple hat mit dem iPhone sicherlich einen Meilenstein hervorgebracht. Das aber ist nun schon zwei Jahre her.

Die traditionellen Handy-Hersteller holen allmählich auf und veröffentlichen Geräte, die es in puncto Eleganz und Bedienkomfort durchaus mit dem iPhone aufnehmen können. Das Apfel-Fon wiederum wird langfristig aus dem Mainstream wieder in der Nische verschwinden.

Langfristig sichern sich Unternehmen mit iPhone-Apps also keinen Aha-Effekt mehr. Dann sind Apfel-Anwendungen nur noch eine Variante unter vielen. Es spricht also viel dafür, jetzt den Einstieg ins App-Marketing zu erproben. Solange der Apple-Hype noch viel Medieninteresse garantiert.

Thema:

Smartphone-Apps: Welche Vermarktungsstrategien am sinnvollsten sind

Apple ist nur eine Alternative: Wer heute eine Smartphone-Anwendung programmiert oder im Kundenauftrag entwickelt, kann diese inzwischen über zahlreiche App Stores vermarkten. Um Entwicklungskosten einzudämmen, müssen sich Agenturen daher im Vorfeld für ein spezielles Endgerät oder ein bestimmtes Betriebssystem entscheiden. Dabei unterscheiden sich die prinzipiell sinnvollen Vermarktungsstrategien.

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 (Bild: SXC.hu/Rick Hawkins)
Bild: SXC.hu/Rick Hawkins

Kommentar von sr

iPhone-Apps sind der ideale Einstieg

Wer mit einem vergleichsweise überschaubaren Aufwand eine richtig schmucke Anwendung für ein Mobiltelefon anbieten möchte, kommt an Apple derzeit nicht vorbei. Mit iPhone-Apps sollten sich Unternehmen allerdings beeilen. Denn die Apfel-Anwendungen bieten Auftraggebern zwar zur Zeit eine Menge Vorteile. In dieser Form aber nicht mehr allzulange.

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 (Boris Giesl)
Bild: Boris Giesl
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