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Studie: Geschäftsklima des interaktiven Handels auf Rekordniveau

22.06.2012 Die Branche der Interaktiven Händler in Deutschland setzt sich deutlich von der Entwicklung der restlichen deutschen Wirtschaft ab. Der schon seit einigen Jahren andauernde Expansionskurs ist nicht zu stoppen und die geschäftlichen Basiswerte Auftragseingang, Umsatz, Ertrag und Personalbestand entwickeln sich positiv. Auch der Unternehmensbestand wächst.

In den vergangenen zwei Jahren konnte ein Wachstum von elf Prozent verzeichnet werden. Das sind die wesentlichen Ergebnisse der B2C-Händlerstudie, die der Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh)   zusammen mit seinem Kooperationspartner der Creditreform Boniversum GmbH    durchgeführt hat.

Gerade das von Jahr zu Jahr steigende Umsatzvolumen der Branche trägt zur positiven Entwicklung bei. Nachdem das erste Halbjahr 2012 fast abgeschlossen ist und ähnlich erfolgreich wie das Vorjahr verlief, wird der Wachstumstrend auch für das zweite Halbjahr 2012 stabil bleiben, so die Studie.
(Grafik: BVH)

Das positive Geschäftsklima des Interaktiven Handels spiegelt sich auch in allen Teilbranchen wieder. Am positivsten bewerten Händler in den Bereichen Haushalt und Freizeit ihre aktuelle und künftige Geschäftslage. Es folgen Händler mit technisch ausgerichteten Produkten sowie aus dem Bekleidungsbereich. Da der Online- und Versandhandel standortunabhängig agiert, entwickelt sich das Geschäft flächendeckend ausgezeichnet.

Die Branche zeigt hohe Investitionsbereitschaft

Die Investitionsbereitschaft der Interaktiven Händler liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Die Versender bewegen sich mit 81 Prozent Investitionsbereitschaft im ersten Quartal 2012 auf sehr hohem Niveau. Im Fokus hierfür stehen Innovationen und
Kapazitätserweiterungen. Im Vergleich dazu hatten in der deutschen Gesamtwirtschaft lediglich 51 Prozent angegeben, in den kommenden Monaten Investitionen tätigen zu wollen.

Social Media und Social Commerce sind etabliert, Tendenz steigend

Mittlerweile setzen zwei von drei Unternehmen Social Media ein, um die Beziehung zum Kunden zu vertiefen und einen wechselseitigen Austausch zu ermöglichen. Mit 73 Prozent lässt sich eine überdurchschnittliche Nutzung bei technisch-orientierten Versendern und mit 75 Prozent bei Versendern von Bekleidung erkennen. Unternehmen, die Social Media nutzen, weisen weiterhin eine große Investitionsneigung auf und sind auch bereit in den Bereich Social Commerce zu investieren. Aktuell nutzt schon jedes vierte Unternehmen Social Commerce, Tendenz wachsend.
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