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Markenrechtsverletzungen im E-Commerce nehmen zu
18.03.2009 Eine aktuelle Studie zeigt, dass auch in Deutschland immer mehr Onlinehändler fremde Marken für illegale Geschäfte missbrauchen. Für das Brandjacking nutzen die Kriminellen die ganze Bandbreite der Werbemittel von Affiliate-Programmen bis hin zu SEM.
Besonders Onlinehändler bedienen sich immer häufiger geschützer Markennamen, um ihre Angebote zu promoten. Der Missbrauch von Markennamen, Begriffen und Websites aus dem E-Commerce-Sektor ist im Vergleich zu 2007 um 48 Prozent gewachsen. "so stark wie in keinem anderen Bereich", konstatiert Smith. Grund dafür sei, laut den Experten, dass sich im E-Commerce schnelle Profite erzielen ließen, welche zudem nur schwer verfolgbar seien. Insbesondere in technischer Hinsicht hätten die Markenpiraten massiv aufgerüstet: So seien viele mit Techniken wie SEO, SEM und E-Mail-Marketing bestens vertraut und würden diese äußerst geschickt einsetzen.
Vor allem auf der Auktionsplattform Ebay und beim SEM wird immer wieder mit geschützten Markennamen für Produkte geworben. Wie iBusiness berichtete, hatte der Bundesgerichtshof (BGH) zu Jahresanfang in drei Urteilen über den Umgang mit markenrechtlich geschützten Keywords bei Google AdWords entschieden.
