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Internationale Agenturgruppe warnt vor Werbung in Social Networks

von sr

06.02.2008 Xing und StudiVZ haben mit ihrer Werbevermarktung bereits einigen Unmut bei ihren Nutzern ausgelöst. Warum Online-Werbung in Communities und Social Networks nicht gern gesehen wird, verrät WPP-Chef Martin Sorrell in einem aktuellen Interview.

 (Bild: SXC.hu/Craig Jewell)
Bild: SXC.hu/Craig Jewell
"Mitglieder von Netzwerken sind nicht bereit, sich kommerzialisieren zu lassen": Im Gespräch mit der Financial Times Deutschland   (FTD) warnt Martin Sorrell , Chef der weltweiten Werbeholding WPP  , Werbetreibende vor übertriebenen Erwartungen im Web 2.0. Die Bewertung der meisten Community-Betreiber wie Facebook   sei "überzogen" und viele dieser "Online-Gemeinschaften" würden schon bald wieder verschwinden. Sorrell: "Diese Websites kommen und gehen, und ich bezweifle, dass sich viele lange halten werden."

Laut dem britischen Manager sei es grundsätzlich sehr schwierig, ein soziales Netzwerk in ein Geschäftsmodell zu verwandeln: "Die Leute kommen zu Facebook, um sich auszutauschen", begründet er seine These. "Wenn man versucht, daraus Kapital zu schlagen, reagieren sie sehr negativ."

StudiVZ   und Xing   lösten in diesem Jahr bereits heftige Proteste bei ihren Nutzern aus, als sie ihre Netzwerke verstärkt über personalisierte Online-Werbung vermarkten wollten. Seitdem mehren sich die Klagen von Vermarktern und Community-Betreibern, dass das Web 2.0 nur schwer vermarktbar sei (iBusiness berichtete).

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