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Warum Wearable-Banner kommen - obwohl keiner sie will
05.03.2015 Alles spricht gegen ihren Erfolg. Wahrscheinlicher ist sogar, dass Banner auf smarten Uhren und Wearables Marken beschädigen. Wieso sie trotzdem kommen werden.
Anbeißen werden vor allem Marken, die glauben ihre Technikaffinität beweisen zu müssen. Telkos werden nicht drum herumkommen, Automarken werden dabei sein, wahrscheinlich noch die Musik- und Videostreamingdienste dieser Welt, bestimmt machen auch einige verzweifelte Zeitungsverlage bei Content-Marketingallianzen mit: 'Du wirbst in meinen Nachrichten mit verwandten Themen und zahlst mir bei Klicks eine Provision'.
Funktionierende Werbeformen für das Internet der Dinge, zu denen Smartwtaches gehören, werden komplizierter ausfallen. Mal ein mögliches Beispiel: Eine Smartwatch schaltet automatisch im Haus eines Nutzers Heizung und Licht an, wenn der sich seinem Heim nähert. Die verantwortliche App protokolliert die Zeiten des Energie-Verbrauchs, checkt die aktuellen Strom- und Heizpreise und errechnet akkurat, bei welchen anderen Versorgungsunternehmen der Konsument billiger davon kommt. In diese individuelle Vorschlagsliste können sich Energielieferanten einkaufen (Agenten-SEA) oder hineinoptimieren wie in die SERP einer Suchmaschine (Agenten-SEO).
Oder vielleicht doch lieber ein buntes Banner? Für Luftentfeuchter. Oder Teppiche? Oder Windeln? Hat zwar keinerlei Relevanz oder Service-Charakter, aber ist auch auf der Smartwatch cool.
