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Kaum ein deutsches Unternehmen hat einen Digital-Chef

08.03.2016 Die Funktion eines Chief Digital Officers (CDO) ist in der deutschen Wirtschaft so gut wie nicht verbreitet. Nur zwei Prozent der Unternehmen ab 500 Beschäftigten geben an, einen Digitalstrategen zu haben. Bei kleineren Unternehmen ist diese Funktion überhaupt nicht vorhanden.

 (Bild: Unsplash/ Pixabay)
Bild: Unsplash/ Pixabay
Laut einer aktuellen Bitkom  -Umfrage übernimmt in einem Drittel (34 Prozent) der Unternehmen die Geschäftsführung beziehungsweise der Vorstand selbst die Koordinierung der Digitalisierung. Bei einer Mehrheit von 36 Prozent ist der IT-Leiter bzw. Chief Information Officer (CIO) zuständig. In 28 Prozent der Unternehmen gibt es gar keine bereichsübergreifende Koordinierung der Digitalisierung.

Nach den Ergebnissen der Umfrage ist die Digitalisierung vor allem bei kleineren Betrieben Chefsache. In den Unternehmen mit 20 bis 99 Mitarbeitern ist bei 36 Prozent die Geschäftsführung bzw. der Vorstand für die Koordinierung der digitalen Transformation verantwortlich. Bei den großen Unternehmen ab 500 Mitarbeitern ist das nur bei 16 Prozent der Fall.

Bei 60 Prozent der großen Unternehmen ab 500 Mitarbeitern nimmt der IT-Leiter bzw. CIO diese Rolle. Bei den kleineren Unternehmen (20-99 Mitarbeiter) ist der CIO nur bei einem Drittel (33 Prozent) für die Digitalisierung verantwortlich. Ein Problem ist aber, dass der CIO in der Regel keinen direkten Zugang zur Geschäftsführung hat und der Fokus auf der technischen Perspektive liegt.
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