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Millionen-Investment: LetsBuyIt.com kommt zurück
12.04.2007 Wenn das mal keine Vorboten der Bubble 2.0 sind: Britische Wagniskapitalgeber pumpen jetzt einen Millionenbetrag in das Comeback von Letsbuyit.com. An dem schon zu New-Economy-Zeit nie wirklich funktionierenden Coshopping-Geschäftsmodell war erst kürzlich ein deutsches Social-Commerce-Startup gescheitert.
LetsBuyIt.com wurde 1999 in Schweden gegründet. Das Unternehmen galt als einer der Pioniere des Co-Shopping-Prinzips, bei dem sich mehrere Käufer zusammenschließen können, um den Preis eines Produktes zu drücken. In der New-Economy-Hochphase hatte das Unternehmen immer wieder für Negativschlagzeilen gesorgt.
Im Januar 2007 hatte das deutsche Social-Commerce-Startup Dealjäger das LetsBuyIt-Konzept unter dem Namen Treibjagd in sein Angebot integriert. Das CoShopping-Modell fand in der Web-2.0-Gemeinde aber nur wenig Freunde: Knapp einen Monat später hatte Dealjäger das reanimierte Konzept bereits wieder begraben.
Das kann doch nicht funktionieren!
Es scheint mir daher prinzipiell unwahrscheinlich, dass es dem CoShopping-Anbieter zu wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen gelingt, jeweils so viele Kunden für eine Vorbestellung zu gewinnen, dass er tatsächlich signifikant günstigere Einkaufskonditionen als die großen Wettbewerber erhält. Als Alternative bleibt nur noch das verramschen von Restposten (das geht aber auf Ebay billiger) oder ein Produktsortiment a la Tchibo. Und bei den Kaffeeröstern stand es zuletzt mit der Marge des Sammelsurium-Sortiments auch nicht zu besten, trotz guter Umsätze.
Das kann doch nicht funktionieren!
Es scheint mir daher prinzipiell unwahrscheinlich, dass es dem Powerseller zu wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen gelingt, jeweils so viele Kunden für eine Vorbestellung zu gewinnen, dass er tatsächlich singnifikant günstigere Einkaufskonditionen als die großen Wettbewerber zu erhält. Als alternative bleibt nur noch das verramschen von Restposten (das geht aber auf Ebay billiger) oder ein Produktsortiment a la Tchibo. Und bei den Kaffeeröstern stand es zuletzt mit der Marge des Sammelsurium-Sortiments auch nicht zu besten, trotz guter Umsätze.
