Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Was ist Deine Digitalagentur wert? Agenturwert berechnen
Sechs Zahlen aus der BWA genügen, um herauszufinden, was aktuell Deine Agentur wert ist und welche Faktoren den Wert beeinflussen.
Agenturwert berechnen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Abruf exklusiv für Premium-Mitglieder

Millionen-Investment: LetsBuyIt.com kommt zurück

12.04.2007 Wenn das mal keine Vorboten der Bubble 2.0 sind: Britische Wagniskapitalgeber pumpen jetzt einen Millionenbetrag in das Comeback von Letsbuyit.com. An dem schon zu New-Economy-Zeit nie wirklich funktionierenden Coshopping-Geschäftsmodell war erst kürzlich ein deutsches Social-Commerce-Startup gescheitert.

 (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
Bis zu drei Millionen Euro will die 'Alladin Investments Limited' Medienberichten zufolge in den Wiederaufbau des CoShopping-Portals LetsBuyIt.com   stecken. Ein neues Management-Team wurde bereits zusammengestellt, wie auf dem neu eingerichteten LetsBuyIt-Blog   zu lesen ist. Starten soll der reanimierte Web-1.0-Dienst im Herbst 2007.

LetsBuyIt.com wurde 1999 in Schweden gegründet. Das Unternehmen galt als einer der Pioniere des Co-Shopping-Prinzips, bei dem sich mehrere Käufer zusammenschließen können, um den Preis eines Produktes zu drücken. In der New-Economy-Hochphase hatte das Unternehmen immer wieder für Negativschlagzeilen gesorgt.

Im Januar 2007 hatte das deutsche Social-Commerce-Startup Dealjäger   das LetsBuyIt-Konzept unter dem Namen Treibjagd   in sein Angebot integriert. Das CoShopping-Modell fand in der Web-2.0-Gemeinde aber nur wenig Freunde: Knapp einen Monat später hatte Dealjäger das reanimierte Konzept bereits wieder begraben.


Neuer Kommentar  Kommentare:
Daniel Treplin
Von: Daniel Treplin ,  HighText Verlag ,  Verbindungen
Am: 12.04.2007

Das kann doch nicht funktionieren!

Ich verstehe ja prinzipiell nicht, wie das CoShopping-Konzept funktionieren soll. Schon die Grundidee scheint mir zweifelhaft. Um seinen Kunden einen wirklichen Preisvorteil bieten zu können und gleichzeitig selbst noch etwas zu verdienen, muss eine CoShopping-Plattform so viele Vorbestellungen generieren, dass ihre Einkaufspreise deutlich unter denen des Wettbewerbs liegen. Doch im Wettbewerb sind ja nicht nur irgendwelche Krauter, die mal das eine oder andere Produkt verkaufen. Sondern Drehstarke Plattformen mit Gewicht im Einkauf wie Amazon, Quelle, Otto, etc. Und da erhält der Kunde seine Bestellung sofort, und nicht vielleicht, wenn sich denn genügend andere finden, irgendwann, zu einem möglicherweise auch noch ungewissen Preis.

Es scheint mir daher prinzipiell unwahrscheinlich, dass es dem CoShopping-Anbieter zu wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen gelingt, jeweils so viele Kunden für eine Vorbestellung zu gewinnen, dass er tatsächlich signifikant günstigere Einkaufskonditionen als die großen Wettbewerber erhält. Als Alternative bleibt nur noch das verramschen von Restposten (das geht aber auf Ebay billiger) oder ein Produktsortiment a la Tchibo. Und bei den Kaffeeröstern stand es zuletzt mit der Marge des Sammelsurium-Sortiments auch nicht zu besten, trotz guter Umsätze.
Daniel Treplin
Von: Daniel Treplin ,  HighText Verlag ,  Verbindungen
Am: 12.04.2007

Das kann doch nicht funktionieren!

Ich verstehe ja prinzipiell nicht, wie das Powershopping-Konzept funktionieren soll. Schon die Grundidee scheint mir zweifelhaft. Um seinen Kunden einen wirklichen Preisvorteil bieten zu können und gleichzeitig selbst noch etwas zu verdienen, muss eine Powerselling-Plattform so viele Vorbestellungen generieren, dass seine Einkaufspreise deutlich unter denen des Wettbewerbs liegen. Doch im Wettbewerb sind ja nicht nur irgendwelche Krauter, die mal das eine oder andere Produkt verkaufen. Sondern Drehstarke Plattformen mit Gewicht im Einkauf wie Amazon, Quelle, Otto, etc. Und da erhält derKunde seine Bestellung sofort, und nicht vielleicht, wenn sich denn genügend andere finden, irgendwann, zu einem möglichweise auch noch ungewissen Preis.

Es scheint mir daher prinzipiell unwahrscheinlich, dass es dem Powerseller zu wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen gelingt, jeweils so viele Kunden für eine Vorbestellung zu gewinnen, dass er tatsächlich singnifikant günstigere Einkaufskonditionen als die großen Wettbewerber zu erhält. Als alternative bleibt nur noch das verramschen von Restposten (das geht aber auf Ebay billiger) oder ein Produktsortiment a la Tchibo. Und bei den Kaffeeröstern stand es zuletzt mit der Marge des Sammelsurium-Sortiments auch nicht zu besten, trotz guter Umsätze.
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.