Jetzt zum Webinar anmelden
Agenturwert berechnen
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
Social Commerce 1.0: Dealjäger reanimiert LetsBuyIt
30.01.2007 Web-2.0-Kehrtwende: Das Social-Commerce-Portal Dealjäger macht jetzt mit einem Shopping-Konzept auf sich aufmerksam, mit dem schon Anbieter LetsBuyIt.com während der New Economy für Schlagzeilen sorgte. Wenn auch eher für negative. Diesmal jedoch soll alles anders kommen.
Dealjäger will künftig jede Woche eine neue Co-Shopping-Aktion durchführen. Wie Unternehmenssprecher Marlon Werkhausen gegenüber der iBusiness-Redaktion erklärt, ist das Co-Shopping die passende Ergänzung zum Dealjäger-Konzept. Auf der Plattform können Internetnutzer günstige Produkte an andere Onliner empfehlen und eine Verkaufsprovision kassieren. Werkhausen: "Da liegt es doch nahe, auch Mengenrabatte zu realisieren, damit unsere Nutzer noch mehr sparen können." Warum das Konzept diesmal funktionieren soll: Im Gegensatz zu LetsBuyIt.com tritt Dealjäger nur als Vermittler auf und nicht als Händler. Dealjäger hat somit beispielsweise keine Lagerkosten, die für die Co-Shopping-Artikel zu Buche schlagen. Der Erfolg gibt Dealjäger Recht: Bis Redaktionsschluss hatten sich bereits 93 Käufer für die Digital-Kamera gemeldet.
LetsBuyIt.com wurde 1999 in Schweden gegründet. Das Unternehmen galt als einer der Pioniere des Coshopping-Prinzips, bei dem sich mehrere Käufer zusammenschließen können, um den Preis eines Produktes zu drücken. LetsBuyIt hatte in Deutschland zunächst mit rechtlichen Problemen wegen des Rabattgesetzes zu kämpfen. In der New-Economy-Hochphase hatte das Unternehmen immer wieder für Negativschlagzeilen gesorgt.
Das Businessmodell, das nie wirklich funktioniert hatte, sorgte schon bald für eine Entlassungswelle. Möchtegern-LetsBuyIt-Retter Kim Schmitz endete im Gefängnis wegen Betrugsverdacht und Insiderhandel. Die Seite ist nach wie vor online. Jetzt versucht sich das Unternehmen als Online-Marktplatz, auf dem andere Online-Händler ihre Waren anbieten können. Die Kaufabwicklung findet dann in den Shops der so genannten Partner Stores statt.
