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Prognose: 2010 geht Onlinebanking durch die Decke

24.02.2009 Im europäischen Vergleich beim Online-Banking schafft es Deutschland knapp in die Top 10. Obwohl der Anteil der Onlinebanker in Deutschland stetig wächst, ist Onlinebanking noch kein Mainstream. Experten gehen davon aus, dass durch die Einführung des elektronischen Personalausweises der Bedarf steigen wird. Agenturen und Dienstleister aufgepasst.

 (Bild: G. Müller/ Pixelio.de)
Bild: G. Müller/ PIXELIO.de
24 Millionen Deutsche erledigen ihre Bankgeschäfte mittlerweile per Internet - zwei Millionen mehr als noch 2007. Damit nutzen derzeit 38 Prozent aller Bundesbürger im Alter von 16 bis 74 Jahren Online-Banking - das bedeutet für Deutschland Rang 9 im EU-Vergleich. Vor fünf Jahren waren es lediglich 21 Prozent (13 Millionen Bundesbürger). Diese Werte hat der Branchenverband BITKOM   in einer Studie erhoben. Der europäische Schnitt liegt bei 29 Prozent. An der Spitze stehen weiterhin die Finnen mit einem Online-Banking-Anteil von 72 Prozent. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Niederlande (69 Prozent) und Schweden (65 Prozent). Ebenfalls in den Top Ten rangieren zwei mittelosteuropäische Staaten: Estland auf Rang fünf und Lettland auf Rang acht.

 (Bild: Bitkom)
Bild: Bitkom

Online-Banking könnte, prognostiziert BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer , in Deutschland mit der Einführung des elektronischen Personalausweises, die für Herbst 2010 geplant ist, einen deutlichen Schub erleben (iBusiness berichtete). Unter den Männern ist Online-Banking mit 43 Prozent stärker verbreitet als unter Frauen (34 Prozent). In der Bevölkerungsgruppe der 25- bis 54-Jährigen hat sogar jeder zweite Mann (52 Prozent) ein Onlinekonto, aber nur 38 Prozent der Frauen. Selbst bei den mit dem Internet aufgewachsenen 16- bis 24-Jährigen haben die Männer mit 38 Prozent noch die Nase vorn. Bei den 16- bis 24-jährigen Frauen kümmert sich jede Dritte (33 Prozent) um ihre Finanzen im Netz.

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