Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Telearbeit sorgt für Überstunden und Datenklau

03.01.2012 Die Verfügbarkeit Internet-basierter Endgeräte und ausreichende Netzbandbreiten erleichtern flexible Beschäftigungsmodelle, wie das Arbeiten von zu Hause. Diese führt allerdings zu Nebeneffekten, wie eine Studie herausgefunden hat.

Mitarbeiter, die in den eigenen vier Wänden tätig sind, nehmen es mit der Datensicherheit meist nicht sehr genau, so ein Ergebnis einer Studie unter 3.000 Erwachsenen in Großbritannien von Mozy  . Gerade einmal ein Drittel derjenigen, die zu Hause geschäftlich arbeiten, sichern ihre Daten regelmäßig im Firmennetz. Die Anderen verteilen wertvolle Unternehmensdaten über ein Sammelsurium von eigenen und ungesicherten IT-Systemen.

Überstunden im Heimbüro


Die Studie zeigt ausserdem, dass Telearbeiter immer deutlicher mit ihrer Tätigkeit verbunden sind. So arbeiten Beschäftigte gut 13,5 Stunden unentgeltlich pro Monat als Überstunden. Ein wesentlicher Grund hierfür ist die einfache Verfügbarkeit von Technologie. Gut 22 Prozent der Befragten haben ein internetfähiges Gerät nie weiter als in drei Meter Reichweite.

Dieser einfache Zugriff auf Technologie macht sich in einer hohen Arbeitszufriedenheit von Personen bemerkbar die von zu Hause tätig sind. 70 Prozent der Befragten sind der Überzeugung, produktiver zu sein, und zwei Drittel von ihnen arbeitet lieber zu Hause als im eigentlichen Büro.

Die Gründe hierfür:
  • Mehr Aufgaben lassen sich in kürzerer Zeit erledigen (58 Prozent),
  • Störungen durch Kollegen treten nicht auf (52 Prozent) und
  • Arbeitnehmer nutzen Zeit, die sie sonst für den Tratsch in der Kaffeeküche verwenden würden (48 Prozent).
  • Insgesamt sind 90 Prozent der Befragten überzeugt, dass flexible Arbeitsmöglichkeiten ihrem Unternehmen helfen - wäre da nicht die Sache mit dem Datenschutz.

In den meisten Fällen führe die Privatisierung der Unternehmens-IT und die Arbeitsplatzflexibilität zu einer immer stärker vernetzten Mitarbeiterschaft. Wenn immer mehr Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten sei es für Firmen besonders wichtig, ihre Daten über eine nachhaltige Backup-Strategie zu schützen, so die Studienautoren.

Moderner als im Büro

Interessanter Weise spielen für einen Mitarbeiter technische Aspekte eine wichtige Rolle, bei seiner Entscheidung lieber von zu Hause als in der Firma zu arbeiten: In einer ähnlich gelagerten Studie ermittelte Mozy jüngst, dass 40 Prozent aller Büromitarbeiter zu Hause über modernere Computer zu verfügen als auf der eigenen Arbeitsstelle. Mitarbeiter in Deutschland nutzen dabei private Rechner, die im Schnitt zwei Jahre jünger sind als das Büro-Equipment. In Großbritannien gab einer von fünf Befragten an, zu Hause besser mit IT ausgestattet zu sein, als auf der Arbeit. 22 Prozent verfügen über einen schnelleren Breitbandzugang.

Mitarbeiter arbeiten nach Erkenntnissen der Mozy-Studie in ihrer Freizeit gerne für ihre Firma. Sie nutzen allerdings umgekehrt Arbeitszeit ganz selbstverständlich auch zur Erledigung privater Angelegenheiten. Mitarbeiter arbeiten wöchentlich im Schnitt 3,35 Stunden von zu Hause aus, nutzen jedoch 2,32 Stunden Bürozeit pro Woche für die Abarbeitung privater Aufgaben. Insgesamt überwiegt also die Anzahl der Überstunden vor dem "Freizeitausgleich" - eine Situation, von der primär die Arbeitgeber profitieren, indem sie im Schnitt insgesamt sieben Arbeitstage pro Jahr von jedem ihrer Mitarbeiter "geschenkt" bekommen.

Die Vermischung von Arbeits- und privater Zeit ist allerdings deutlich vielschichtiger als bislang angenommen. 23 Prozent der Befragten nutzten Wege von und zur Arbeitsstelle oder den Besuch von Kaffees für geschäftliche Dinge. "Working on the go" gewinnt in dem Maß an Bedeutung, indem verstärkt Internet-Hotspots im öffentlichen Raum zur Verfügung stehen. Nur insgesamt sechs Prozent der Befragten arbeiten Vollzeit von zu Hause aus.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: