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E-Mail treibt Offline-Käufe und Social Media

06.07.2010 E-Mails eignen sich in Deutschland besonders gut als Marketing-Instrument zur Förderung des Abverkaufs in Ladengeschäften. Zugleich sind sie bestens dazu geeignet, Fürsprecher einer Marke zu Anschlussaktivitäten in Social Networks anzuregen. Dies sind zwei der wichtigsten Erkenntnisse einer in 13 Ländern weltweit durchgeführten repräsentativen Studie.

 (Bild: iStockphoto)
Bild: iStockphoto
Der Studie von E-Dialog   zufolge ist E-Mail der wichtigste Treiber für Multi-Channel-Kaufentscheidungen, also Kaufakte, die in einem Kanal, zum Beispiel im Internet, angebahnt werden, die jedoch in einem anderen Kanal, etwa im Ladengeschäft, zum Abschluss kommen. So gaben zum Beispiel 45 Prozent der deutschen Verbraucher an, dass sie aufgrund einer Marketing-E-Mail bereits zu einem Kauf im Geschäft oder per Telefon angeregt wurden.

Offline-Einfluss von E-Mail zeigt Bedarf für vernetztes Marketing



Die Ergebnisse der E-Dialog-Studie lassen den Schluss zu, dass deutsche Marketingverantwortliche durch die Abstimmung von Kampagnen in Online- und Offline-Kanälen beträchtliche Abverkaufszuwächse erzielen können. So gaben weitere 26 Prozent der Befragten an, sie sich würden auch in Zukunft durch E-Mails zu Offline-Käufen anregen lassen.

E-Mail unterstützt die Markentreue und treibt Interaktionen in Sozialen Netzwerken

Selbst wenn eine Marketing-E-Mail nicht direkt zum Kauf führt, hat sie doch sehr häufig den Effekt, dass sich der Empfänger näher mit einer Marke auseinandersetzt. Die Studie beziffert den Anteil derjenigen, die das tun, auf 53 Prozent. Das ist zwar ein gutes Stück weniger als im Durchschnitt aller Länder in der Untersuchung (63 Prozent), aber zugleich mehr als im europäischen Durchschnitt von 50 Prozent. Zudem gab die Hälfte der Befragten aus Deutschland an, sie hätten sich auch ohne anschließenden Kauf zumindest zur weiteren Information zu einem Online-Angebot des betreffenden Produkts durchgeklickt.

So gaben 19 Prozent der deutschen Verbraucher an, dass sie sich angeregt durch eine Marketing-EMail bei einem Sozialen Netzwerk angemeldet haben. Dieser Wert ist nur leicht geringer als der Anteil der Befragten, der sich aus eigenem Antrieb bei Social Networks angemeldet hat (23 Prozent).
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