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Onlinehandel: Warum zahlreiche Shops Potenzial vergeuden

25.01.2019 Viele Onlineshops könnten noch deutlich mehr tun, um die Bedürfnisse ihrer Kunden beim Interneteinkauf zu befriedigen. Das trifft auch auf Big-Player wie Zalando, H&M oder Amazon zu. Viel Potenzial wird dabei hinsichtlich der Shopgestaltung vergeudet: die verschiedenen Shopkonzepte differenzieren nur wenig.

 (Bild: Pixabay)
Bild: Pixabay
Das ist ein Kernergebnis der aktuellen Studie "Wunsch und Wirklichkeit: So shoppen die Deutschen online." von der GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung  . Die Untersuchung identifiziert fünf unterschiedliche Basismotive, die Online Shoppern im Rahmen des Einkaufs im Internet wichtig sind, und zwar:

  • Ich bin unabhängig
  • Ich entdecke
  • Ich optimiere
  • Ich kann mich drauf verlassen
  • Ich finde etwas Besonderes

Daneben wird untersucht, ob und inwieweit große Online Shops Konsumentenanforderungen hinsichtlich Gestaltung und Funktionen von Shops, erfüllen. So erwarten zum Beispiel knapp zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) von digitalen Fashionshops unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten, während dies nur 54 Prozent der Befragten bei Online Drogerien wichtig ist. Eine möglichst vielseitige visuelle Darstellung der Produkte (zum Beispiel Zoom oder 360 Grad Ansichten) ist beim Online Lebensmittelkauf nur gut einem Viertel der Befragten wichtig (27 Prozent). Beim digitalen Kleidereinkauf ist dies jedoch für 50 Prozent aller Befragten eine wichtige Anforderung an den Online Shop.

Die Studie ermittelt darüber hinaus den Anteil der Käufe, die über das Smartphone abgewickelt werden. Hier bestehen innerhalb der Kategorien zum Teil erhebliche Unterschiede. So shoppen bei Zalando   20 Prozent der Befragten mit iPhone & Co, während es im Online Shop von H&M   39 Prozent sind.
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