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Arbeit wird auch mit digitalen Tools nicht besser, sagen die Beschäftigten
06.12.2024 Für 15 Prozent hat sich ihr Arbeitsalltag laut Umfrage sogar "eher" oder "eindeutig" verschlechtert. Verbesserungsbedarf sieht die BVDW-Umfrage in allen Bereichen, die für digitale Werkzeuge geeignet sind.
Das zeigt eine aktuelle Civey -Befragung im Auftrag des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) . Weitere Felder, in denen ArbeitnehmerInnen sich Verbesserung wünschen, sind das digitale Datenmanagement (31 Prozent) sowie der digitale Personalbereich (26 Prozent) ihres Arbeitgebers. Auch das digitale Ressourcenmanagement sowie digitale Tools und Hilfsmittel seien ausbaufähig.
"Wir sehen in den Ergebnissen eine klare Handlungsaufforderung an Arbeitgeber", erklärt Dr. Moritz Holzgraefe, Vize-Präsident des BVDW. "Der sinnvolle Einsatz digitaler Tools steigert die Effizienz und erleichtert gleichzeitig den Arbeitsalltag. Wer hier den Wandel verschläft, gefährdet langfristig seine Position am Markt und setzt gleichzeitig die Zufriedenheit der eigenen Mitarbeitenden aufs Spiel."
Civey hat für den BVDW Anfang November online 2.500 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ab 18 Jahren und 1.000 abhängig Beschäftigte sowie 1.000 Erwerbstätige, die täglich digitale Arbeitsmittel nutzen, befragt. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 3,6 - 5,7 Prozentpunkten beim jeweiligen Gesamtergebnis.
