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Mobilgeräte und Learning: Neun von zehn Lehrern verpönen Smartphones

17.04.2019 Smartphones stehen in den meisten deutschen Schulen auf dem Index. In mehr als der Hälfte der Schulen (54 Prozent) sind Handys im Unterricht verboten.

 (Bild: Condesign/Pixabay)
Bild: Condesign/Pixabay
Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von gut 500 Lehrern der Sekundarstufe I im Auftrag des Digitalverbands Bitkom  . Demnach gibt es in jeder sechsten Schule (16 Prozent) sogar ein generelles Handyverbot - also auch in den Pausen. In vielen Fällen ist die Handynutzung je nach Lehrer und Fach unterschiedlich geregelt. In 45 Prozent der Schulen sind Handys bei bestimmten Lehrern verboten, in 43 Prozent in bestimmten Fächern. Lediglich in vier Prozent der Schulen gibt es überhaupt kein Handyverbot. Zum Hintergrund: Zwei Drittel der Zehn- bis Elfjährigen besitzen ein eigenes Smartphone. "Verbote ignorieren die Realität und bewirken oft das Gegenteil", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. "Statt Smartphones wegzusperren, sollten wir unseren Kindern lieber so früh wie möglich beibringen, verantwortungsvoll damit umzugehen und sich sicher, souverän und selbstbewusst in der digitalen Welt zu bewegen."

Während nahezu jeder Lehrer privat ein Smartphone nutzt (98 Prozent), spielt das Gerät im Unterrichtsalltag keine Rolle. Neun von zehn Lehrern (90 Prozent) setzen es nie im Unterricht ein, 8 Prozent allenfalls in Ausnahmefällen. Dagegen hält sich ein Relikt aus analogen Zeiten weiter wacker: der Overhead-Projektor. Drei von vier Lehrern (78 Prozent) setzen dieses Gerät an allen Unterrichtstagen, regelmäßig oder zumindest in Ausnahmefällen ein.
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