Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
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Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

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Disruptionsradar

Übersicht: Definition der Bewertungskriterien

28.01.2026 iBusiness hat ein alltagsnahes Bewertungsraster entwickelt, um die Erfolgsaussichten eines Hypes zu bestimmen. Jeder Trend wird in zentrale Kriterien zerlegen, die in ihrer Gesamtheit ein präzises Bild davon zeichnen, welche disruptive Kraft einem Trend innewohnt. Diese fünf Kriterien haben wir dafür identifiziert:

 (Bild: grollmann / ChatGPT)
Bild: grollmann / ChatGPT

  • Nutzerverhalten
  • Bewertet wird, wie gut sich ein Trend in bestehende Gewohnheiten und Routinen einfügt. Hohe Werte erhalten Technologien, die vertrautes Verhalten unterstützen oder verstärken. Werden neue, ungewohnte oder erklärungsbedürftige Nutzungsweisen vorausgesetzt, sinkt der Wert.

    Beispiel: Abo-Commerce funktioniert ähnlich wie E-Commerce und ist daher sehr gewohnt (hoher Wert). Allerdings wird im Vergleich zum Dash-Button ein gewisser Planungs- und Verwaltungsaufwand vorausgesetzt, daher erfolgt eine leichte Abwertung.

  • Alltagstauglichkeit
  • Bewertet wird, ob ein Trend im realen Alltag zuverlässig funktioniert. Entscheidend sind technische Reife, Nutzungshäufigkeit, Kontextrobustheit und praktische Anwendbarkeit.

    Beispiel: E-Commerce ist robust und erprobt und erhält daher eine hohe Wertung. Same-Day-Delivery stellt demgegenüber zwar zunächst sogar eine Verbesserung dar - funktioniert allerdings nur bei wenigen Sortimenten. Daher ist die Alltagstauglichkeit niedriger.

  • Ökonomische Tragfähigkeit
  • Bewertet wird die wirtschaftliche Nachhaltigkeit eines Trends. Berücksichtigt werden Kosten bzw. Kostenvorteile, Skalierbarkeit und Zahlungsbereitschaft.

    Beispiel: Roboterlieferungen erlauben zwar (Personal-)Kosteneinsparungen, werden aber durch (noch) hohe Investitionskosten unwirtschaftlich. Micro-Mobility-Lösungen sind dagegen wirtschaftlich darstellbar, weil ein individueller Nutzen entsteht, der eine erhöhte Zahlungsbereitschaft auslöst.

  • Soziale Akzeptanz
  • Bewertet wird die gesellschaftliche und regulatorische Anschlussfähigkeit (Vertrauen, Datenschutz, Sicherheitsfragen), aber auch die tatsächliche Verbreitung der Produkte.

    Beispiel: Die gesellschaftliche Akzeptanz von Smartphone, Smartwatch und Fitnesstracker werden als ungefähr gleich hoch eingestuft. Die Verbreitung von Smartphones ist jedoch höher. Daraus ergibt sich eine höhere Bewertung. Umgekehrt: Die Verbreitung von Big Data und Programatic Advertising im Marketing sind sehr hoch - die gesellschaftliche Akzeptanz jedoch niedrig. Dies führt zu einer Abwertung.

  • Use Case vs. Narrativ
  • Bewertet wird das Verhältnis zwischen konkretem Anwendungsnutzen und übergeordnetem Zukunftsversprechen. Hohe Werte erhalten Trends mit klaren, leicht erklärbaren Use Cases. Niedrige Werte stehen für stark narrativ-getriebene Konzepte mit unklarem Alltagsnutzen.

    Beispiel: Die Idee einer vollständig virtuellen Welt hat eine hohe visionäre Anziehungskraft - gegen die der praktische Nutzen aber steil abfällt. Den Vorteil eines Smartphones kann man dagegen leicht erklären - und in der Praxis auch erleben und verstehen.
Thema: Prognose

Disruptionsradar: Woran der Agentic Commerce-Hype scheitern wird

Agentic Commerce gilt als nächste Evolutionsstufe des E-Commerce. Doch technologische Machbarkeit allein entscheidet nicht über Erfolg. Mit der iBusiness-Disruptionsmatrix zeigen wir, warum manche Trends Zeit brauchen, andere durchstarten - und Agentic Commerce bestimmt scheitern wird.

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 (Bild: grollmann / ChatGPT)
Bild: grollmann / ChatGPT
1. Teil: Fünf E-Commerce-Trends: Dash Button, Voice Commerce, Abo Commerce, Same-Day-Delivery und klassischer E-Commerce 2. Teil: Fünf Digital-Trends: Metaverse, NFTs, Blockchain, Cloud Computing und Streaming Media 3. Teil: Vier Hardware- & Interface-Trends: VR/AR, Smart Home, Smart Speaker, Smartphone 4. Teil: Fünf Marketing-Trends: Big Data, Programmatic Advertising, Geomarketing, iTV, SEA & Performance-Marketing 5. Teil: Vier Plattform-Ökonomie-Trends: Sharing Economy, Autonomous Driving, Robotic Delivery, Micro Mobility 6. Teil: Übersicht: Definition der Bewertungskriterien

Kommentar von Dominik Grollmann

Was Tops, Flops und Langläufer unterscheidet

Echte Trends, überschätzte Hypes und unterschätzte Langläufer lassen sich im Moment ihres Auftretens nur schwer voneinander unterscheiden. Die iBusiness-Disruptionsmatrix zeigt jedoch, dass sich klare Muster verbergen.

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Dominik Grollmann, Analyst iBusiness (Timo Bierbaum)
Bild: Timo Bierbaum
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