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November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
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Fünf Marketing-Trends: Big Data, Programmatic Advertising, Geomarketing, iTV, SEA & Performance-Marketing
28.01.2026 Um die Einordnung des Trends "Agentic Commerce" zu verbessern, haben wir im folgenden außerdem eine Reihe weiterer Trends dem selben Bewertungsschema unterzogen. Dabei haben wir bewusst darauf geachtet, in jeder Kategorie jeweils Flops, Nischenanwendungen und Hypes gleichermaßen zu berücksichtigen.
Marketing-Trends
Der Chart stellt daten- und technologiegetriebene Marketingansätze etablierten, nutzergetriebenen Modellen gegenüber. Ziel ist es zu zeigen, warum sich manche Marketingversprechen trotz technischer Raffinesse nicht nachhaltig durchsetzen - und andere dauerhaft wirken.
- Big-Data-Marketing
Big Data verspricht, Konsumenten besser zu verstehen und Verhalten präzise vorherzusagen. In der Praxis blieb der Nutzen jedoch häufig hinter den Erwartungen zurück: Hoher Analyseaufwand, unklare Handlungsempfehlungen und Datenschutzfragen begrenzten die tatsächliche Wirkung.
- Programmatic Advertising
Programmatic Advertising galt lange als effizienter, vollautomatisierter Mediaeinkauf. Während die Technologie heute fester Bestandteil des Marktes ist, erwiesen sich viele frühe Heilsversprechen als überzogen. Komplexität, Intransparenz und Qualitätsprobleme schmälerten das Vertrauen, der Vorteil war geringer als gedacht oder sogar kontraproduktiv (Reichweite und Streuwirkung). Viele Nutzer entziehen sich.
- iBeacon / Geofencing
Standortbasierte Ansprache sollte hochrelevante Werbung im richtigen Moment ermöglichen. In der Realität stießen solche Ansätze auf Akzeptanzprobleme, geringe Nutzung und regulatorische Hürden - den Nutzern blieb der Mehrwert ohnehin oft völlig unklar. Ein Plakat hilft, jede standortbasierte Kommunikationsaufgabe besser zu bedienen.
- iTV (interaktives Fernsehen)
Interaktives Fernsehen versprach die Verschmelzung von Content und Direktreaktion. Trotz technischer Machbarkeit blieb die Nutzung gering, da das passive Medienverhalten der ZuschauerInnen kaum mit interaktiven Werbeformaten vereinbar ist.
- SEA & Performance-Marketing
Suchmaschinen- und Performance-Marketing schneiden im Chart deutlich besser ab, da sie auf explizitem Nutzer-Intent basieren. Werbeanzeigen treffen hier auf konkrete Nachfrage, sind messbar, skalierbar und wirtschaftlich tragfähig.
