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Recruiting: Firmen handhaben Bewerbungen noch wie anno dazumal

07.11.2018 Persönliche Vorstellungsgespräche sind die Regel in Deutschland, Telefon- oder Videointerviews mit den Kandidaten im Vorfeld sind dagegen die Ausnahme. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Bitkom   unter 855 Personalverantwortlichen in Unternehmen ab drei Mitarbeitern in Deutschland.

 (Bild: Google.com / Screenshot: iBusiness)
Bild: Google.com / Screenshot: iBusiness
So geben neun von zehn Personalern (89 Prozent) an, dass sie immer persönliche Vorstellungsgespräche vor Ort mit den Kandidaten vereinbaren. Weitere 8 Prozent nutzen diese Möglichkeit oft. Telefoninterviews mit Bewerbern nutzen dagegen nur 6 Prozent immer, 11 Prozent oft. 42 Prozent verzichten dagegen grundsätzlich darauf. Noch seltener werden Videotelefonate eingesetzt, etwa über Skype oder Facetime. Kein Personaler nutzt diese immer, gerade einmal 1 Prozent oft, 81 Prozent greifen dagegen nie auf Videogespräche zurück.

Neben dem persönlichen Gespräch sind auch Vor-Ort-Tests bei den Personalern beliebt. Mehr als jedes zweite Unternehmen (56 Prozent) greift darauf immer oder oft zurück. Deutlich geringer verbreitet sind Online-Tests, die nur 16 Prozent der Unternehmen immer oder oft nutzen. Aufwändige Assessment-Center vor Ort sind hingegen die absolute Ausnahme: Nur 2 Prozent aller Unternehmen führen diese immer oder oft durch.

Vor allem größere Unternehmen mit 250 und mehr Mitarbeitern greifen häufiger auf digitale Kontaktmöglichkeiten mit den Bewerbern zurück. So nutzen 4 von 10 immer oder oft Online-Testverfahren (43 Prozent), rund jedes Vierte (23 Prozent) Telefoninterviews und immerhin 17 Prozent Videogespräche.
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