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Studie: Schlechte Anzeigenplatzierung hält Kunden fern

26.10.2018 Eine Studie   von Cheq  , Magna   und IPG Media Lab   zeigt, dass Nutzer sich bis zu dreimal weniger mit einer Marke identifizieren, wenn die Werbung schlecht platziert ist. Die Studie, die in Zusammenarbeit mit BMW   und einer Online-Entertainment-Plattform durchgeführt wurde, ist die erste, die die genaue Wirkung der Platzierung von Werbung neben sensiblen Inhalten zum Thema hat.

 (Bild: Nan Palermo/Flickr)
Bild: Nan Palermo/Flickr
Bild: Nan Palermo/Flickr unter Creative Commons Lizenz by
Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehört dabei, dass viele Verbraucher davon ausgehen, die Werbeplatzierung seien beabsichtigt. So äußerten sich viele Befragte kritisch:

  • "Es scheint manipulativ zu sein", vermutete einer der Befragten. "Ich würde eine Firma bevorzugen, die nicht diese Methoden anwendet."
  • Ein anderer Befragter fügte hinzu: "Es ist beunruhigend, dass sie Einnahmen durch Katastrophen generieren."
  • Ein Befragter ging sogar noch weiter: "Es sieht so aus, als würden sie den Schockwert ausnutzen".

Die Konsumenten sind daher wesentlich weniger gewillt, 2,8-fach weniger um genau zu sein, mit der entsprechenden Marke zu interagieren, wenn die Werbung schlecht platziert wurde. Darüber hinaus waren zwei Drittel der Verbraucher, die zuvor eine hohe Kaufabsicht für eine bestimmte Marke signalisierten, weniger dazu bereit einen Kauf zu tätigen. Ebenfalls als Resultat der schlechten Platzierung der Anzeige neben negativen Inhalten. Die meisten Verbraucher glauben die Anzeigenschaltung erfolge immer fehlerfrei. Wenn eine Anzeige beispielsweise neben gewalttätigen und/oder anstößigen Inhalten läuft, gehen sie davon aus, dass die Marke diese absichtlich dort platziert hat und in gewisser Weise den Inhalt unterstützt.

Weitere wichtige Erkenntnisse sind:
  • Die Marke interessiert sich nicht für mich: Die Verbraucher empfinden 4,5-mal häufiger, dass die Marke sich nicht für sie interessiert.
  • Die Marke ist nicht mehr aktuell: Die Verbraucher haben drei Mal häufiger das Gefühl, dass die Marke nicht up-to-date ist.
  • Die Marke ist unerwünscht: Die Wahrnehmung der Markenqualität sinkt um das 7-fache.
  • Die Marke sollte vermieden werden: Die Wahrscheinlichkeit, dass die Verbraucher die Marke weiterempfehlen ist 50 Prozent geringer.
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