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Vier Szenarien für Facebook-Ads
24.05.2011 Facebook-Ads funktionieren besonders gut, um Traffic auf Fanpages und Apps im Social Network zu lenken. Die Zukunftsfrage ist, ob künftig auch immer mehr externe Online-Angebote auf Facebook beworben werden. Dazu könnte Facebook seine Anzeigenplattform auch für Dritte öffnen.
| Worst Case | Best Case | |
|---|---|---|
| Aktiv-Szenario | Plattform-Szenario: Immer mehr Unternehmen kürzen einen Teil ihrer SEM-Budgets und investieren in Perfomance-Marketing auf Facebook. Da immer mehr Werbetreibende um dieselben Anzeigenplätze buhlen, steigen langfristig allerdings die Klickpreise stark an. Auch die Kosten für Targeting-Optionen erhöhen sich spürbar. Wer spitze Zielgruppen ansprechen will, muss deutlich mehr bezahlen als heute. Wahrscheinlichkeit: 30 Prozent | AdSense-Szenario: Facebook sagt Google den Kampf an und vermarktet auch künftig externe Websites, auf denen sich Nutzer via Facebook Connect anmelden. Wie die gewohnten Facebook-Ads werden auch diese Anzeigen durch den Social Graph personalisiert ("Stephan Randler gefällt das"). Internetnutzer klicken daher eher auf Facebook-Ads als auf AdSense-Werbung, was die Nachfrage auf Publisher-Seite extrem schürt. Wahrscheinlichkeit: 20 Prozent |
| Passiv-Szenario | Depressions-Szenario: Enttäuschende Klickraten und wenig Leads: Nachdem die erste Euphorie verflogen ist, kürzen Werbetreibende wieder ihre Facebook-Budgets. Zu wenig bleibt schließlich unterm Strich bei den Unternehmen hängen. Werbetreibende kehren dem Social Network den Rücken und vertrauen wieder gewohnten Performance-Marketing-Kanälen. Wahrscheinlichkeit: 10 Prozent | Fanpage-Szenario: Facebook-Ads bleiben in erster Linie ein Werbemittel für Unternehmen, die auf diese Weise die Zahl ihrer Fans im Social Network erhöhen möchten. Werbung für externe Online-Angebote wird im Verhältnis deutlich schlechter geklickt, weswegen Facebook-Anzeigen künftig zu einem Werbemittel für Fanpage-Betreiber verkümmern. Wahrscheinlichkeit: 40 Prozent |
