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Künstliche Intelligenz

Mehr als die Hälfte aller Tech-Startups arbeitet bereits mit Text-KI's

06.07.2023 Jedes elfte Tech-Startup outet sich als Totalverweigerer. Für die weit überwiegende Mehrheit der Branchenteilnehmer gehören KI-Tools wie ChatGPT dagegen zum Arbeitsalltag - wenn sie nicht bereits im Einsatz sind, dann können Tech-Startups sich deren Nutzung auf jeden Fall vorstellen.

Tech-Startups lassen sich heute schon von KI-Systemen helfen (Bild: Midjourney/Sebastian Halm)
Bild: Midjourney/Sebastian Halm
Tech-Startups lassen sich heute schon von KI-Systemen helfen
Eine E-Mail-Antwort auf eine Kundenanfrage aufsetzen, einen langen Fachartikel zusammenfassen oder als Tool zum Brainstorming im Team-Meeting? In mehr als der Hälfte der deutschen Startups (53 Prozent) kommt generative KI zur Textgenerierung wie ChatGPT bereits zum Einsatz.

Weitere 11 Prozent nutzen solche Tools noch nicht, haben dies aber bereits geplant, 21 Prozent können es sich für die Zukunft vorstellen. Das sind Ergebnisse aus einer Befragung von 203 Tech-Startups im Auftrag des Digitalverbands Bitkom  .

"Startups sind Vorreiter beim Einsatz neuer Technologien. Eine so schnelle und breite Nutzung generativer KI durch Gründerinnen und Gründer sollte ein Signal an die gesamte Wirtschaft sein: Alle Unternehmen auch kleine Handwerksbetriebe und Selbständige sollten prüfen, wo Künstliche Intelligenz sinnvoll eingesetzt werden kann", sagt Niklas Veltkamp, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung. "Wir sollten außerdem alles daransetzen, KI nicht nur einzusetzen, sondern auch zu entwickeln. Startups sind dabei wichtige Innovatoren und First Mover."

Nur jedes elfte Startup (9 Prozent) nutzt keine generative Text-KI und schließt dies auch für die Zukunft aus, 6 Prozent können oder wollen dazu keine Angaben machen. Zudem geben 9 von 10 Gründerinnen und Gründern (86 Prozent) an, gut erklären zu können, was ChatGPT ist. 13 Prozent wissen ungefähr, worum es dabei geht.
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